Starkregen - Wie man sich vor den Folgen schützt

"Starkregen – wie man sich vor den Folgen schützt" ist ein Film der Projektgruppe BauProtect des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Ein Produktion von Arne Sinnwell, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Journalistik der Universität der Bundeswehr München, Leitung Prof. Dr. Sonja Kretzschmar.

"Stehen Sie erst einmal mit Gummistiefeln in der eigenen Wohnung, ist es zu spät" – dann ist auch die Frage nach den Kosten eines effektiven Schutzes vor den Folgen von Starkregen egal. Aber diesen Schutz gibt es und es lohnt sich für Jeden über mögliche Schutzmaßnahmen nachzudenken!

Aber was genau ist Starkregen und warum sind seine Folgen so bedrohlich?

Bei Starkregen handelt es sich um ein örtlich und zeitlich begrenzt auftretendes Wetterphänomen, das meteorologisch nur schwer vorhersagbar ist. Vermutlich wird das Auftreten von Starkregen durch den Klimawandel begünstigt. Ein Starkregen ereignet sich meistens in den Sommermonaten und ist dadurch gekennzeichnet, dass in kürzester Zeit enorme Niederschläge fallen. Die Folge ist, dass die gefallenen Wassermassen oberflächlich abfließen müssen, da sie vom Boden sowie vom Abwassersystem nicht aufgenommen werden können.

An diesem Punkt ist eine sogenannte Sturzflut meist unvermeidbar: Überlaufende Kanalisationen, rasant ansteigende Bäche, die ganze Ortsteile fluten sowie durch Kellerfenster, Lichtschächte oder tiefliegende Garagen eintretende, unkontrollierbare Wassermassen mit extremem Zerstörungspotential sind die Folge. Und im Nachgang verursacht das Wasser natürlich sehr hohe Instandsetzungskosten, die der Betroffene meist selbst zu tragen hat.

Ist man einer solchen Sturzflut hilflos ausgeliefert?

Interessant ist, dass bereits einfache, kostengünstige (Bau-)Maßnahmen helfen können, das Schlimmste zu verhindern. So empfehlen Experten zum Beispiel den Einbau von wasserdichten Kellerfenstern, die Erhöhung oder Einfassung von Lichtschächten, Hauseingängen und Kellertreppen. Zudem gilt es beim Neubau auf abgesenkte Bordsteine zu verzichten. Um zu verhindern, dass das Wasser aus der Kanalisation in das Haus drängt, raten Fachleute dringend zum Einbau einer sogenannten Rückstausicherung – z.B. in Form von Rückstauklappen oder Hebeanlagen.

Sie möchten mehr über Starkregen und Sturzflut sowie zum Thema baulicher Bevölkerungsschutz erfahren? Dann besuchen Sie die Homepage der Projektgruppe BauProtect des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter

www.risikomanagement-bau.de

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