300 Jahre Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft

Mit „300 Jahren Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft“ beschäftigte sich die Vorlesungsreihe der Münchner Hochschulen in Amerikahaus im Januar 2013. Dabei wurde deutlich: Das Konzept der Nachhaltigkeit ist keine moderne Erfindung umweltbewegter Bürger oder Politiker.

Carl von Carlowitz, ein Edelmann aus der Nähe von Chemnitz und hoher Beamter in Kursachsen, hat den Begriff der Nachhaltigkeit bereits 1713 geprägt, als er seine Ideen, den Holznachschub für die Bergwerke und Hütten seiner Heimat zu sichern, in Buchform vorlegte.

Sein Credo, Wälder könne man nur erhalten und nutzen, wenn man nicht „wider die Natur“ handle, sondern „mit ihr agire“, war auch Grundlage für die beiden Vorträge zum Thema Forstwirtschaft im Rahmen der Vorlesungsreihe: „Leitbild Nachhaltigkeit: Hoffnung – Handlung – Wandlung“ .

Prof. Dr. Hansjörg Küstner forscht am Institut für Geobotanik der Leibnitz Universität Hannover, u.a. zur Auswirkung des Klimawandels auf die Wälder. Privatdozentin Dr. Gabriele Weber-Blaschke lehrt und forscht am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München, ihr Spezialgebiet ist Stoffstrommanagement.

 

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