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Bericht - acqua alta 2014

Gute Resonanz für Universität auf acqua alta 2014

Universität der Bundeswehr München auf dem Fachkongress „acqua alta“ mit begleitender Ausstellung in Essen.

20141119_140336Vom 18. bis 19. November präsentierten sich das Institut für Mechanik und Statik und das Institut für Journalistik gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit einem gemeinsamen Projekt zur Forschung für die zivile Sicherheit auf der Fachveranstaltung acqua alta 2014 in Essen.

 

Schwerpunktthemen der Veranstaltung waren Hochwasserschutz, Klimafolgen und Katastrophenmanagement. Viele Experten, Politiker, Vertreter des Landes, der Städte und Kommunen, Ingenieure, Klima- und Geoforscher, Versicherer, Katastrophenschützer  und allgemeine Bürger waren unter den Besuchern, um sich zu neuesten Entwicklungen zum Hochwasserschutz auszutauschen.

Die Mitarbeiter Eberhard Pfeiffer und Inna Videkhina (Fakultät für Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften - Prof. Dr. Norbert Gebbeken) sowie Dorothee Huth (Fakultät für Betriebswirtschaft - Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner) präsentierten ein GIS-basiertes Checklisten-Tool für die schnelle Identifizierung von Schwachstellen, Risikobewertung und Schutz baulicher Infrastrukturen in urbaner Umgebung bei Hochwassergefahr. Wesentliche Gesichtspunkte des Tools sind, durch eine bürgernahe Kommunikation und Mediengestaltung die Bewusstseinsbildung für Gefahren und deren Auswirkungen zu fördern und damit die Bereitschaft zur Risikovorsorge zu erhöhen.

Den Besuchern wurde zusätzlich mittels eines Videos eine Vorschau auf das Checklisten-Tool inklusive Expertenbeiträgen gegeben.

Die zahlreichen interessanten Gespräche mit den Messebesuchern und die vielfältigen Rückmeldungen reflektieren die positive Resonanz des Messeauftrittes der UniBwM. Viele Vertreter aus Behörden und private Personen haben bereits großes Interesse an dem Risiko-Check-Tool gezeigt. Es ist geplant, das Tool für die Gefahr „Hochwasser“ Anfang 2015 online anzubieten und bis Ende 2015  auf weitere Naturgefahren in Deutschland zu erweitern.