Zur Auswirkung von Beobachtungsfehlern auf Deformationen oder Deformationen als Beobachtungsfehler gedeutet

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 9/1983


 
Zur Auswirkung von Beobachtungsfehlern auf Deformationen oder Deformationen als Beobachtungsfehler gedeutet

Lothar GRÜNDIG / Joachim BAHNDORF / Matthias NEUREITHER
Universität Stuttgart

 

In: WELSCH, Walter (Hrsg.) [1983]:
Deformationsanalysen '83
Geometrische Analyse und Interpretation von Deformationen Geodätischer Netze
Beiträge zum Geodätischen Seminar, 22. April 1983

Schriftenreihe Wissenschaftlicher Studiengang Vermessungswesen, Hochschule der Bundeswehr München, Heft 9, Neubiberg, S. 135-152.
 



Zusammenfassung

Im vorliegenden Beitrag wird gezeigt, daß nicht jede aufgrund statistischer Analysen berechnete Punktverschiebung zwischen 2 verschiedenen Meßepochen vorbehaltlos als tatsächliche Deformation gedeutet werden darf. Im Datenmaterial verbleibende unbekannte Beobachtungsfehler können Pseudodeformationen erzeugen, die zu Fehlschlüssen bei der Interpretation der Ergebnisse führen.

Zum Zwecke einer Beurteilung der dem Datenmaterial und der Netzanlage inhärenten Störeinflüsse wurde ein Deformationsanalyseverfahren entwickelt. Dieses Instrument kann nicht nur zur Auswertung durchgeführter Messungen eingesetzt werden, sondern liefert bereits in der Planungsphase von Deformationsnetzen wertvolle Hinweise auf Schwachzonen des anzulegenden Netzes, die damit frühzeitig erkannt und vermieden werden können.
 



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