Junkers auf Spitzbergen. Ziel-Verschiebungen von Expeditionsreisen der Zwanziger Jahre

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 88/2012


 
Junkers auf Spitzbergen
Ziel-Verschiebungen von Expeditionsreisen der Zwanziger Jahre

Ralf FORSTER
 

In: LÜDECKE, Cornelia / BRUNNER, Kurt (Hrsg.) [2012]:
Von A(ltenburg) bis Z(eppelin).
Deutsche Forschung auf Spitzbergen bis 1914.
100 Jahre Expedition des Herzogs Ernst II. von Sachsen-Altenburg.

Tagungsband der Tagung 2011 des Fachausschusses Geschichte der Meteorologie der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und des Arbeitskreises Geschichte der Polarforschung der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung, Naturkundliches Museum Mauritianum, Altenburg, 24.-25. September 2011.
Redaktion: Cornelia LÜDECKE, Uwe G. F. KLEIM.
Schriftenreihe des Instituts für Geodäsie der Universität der Bundeswehr München, Heft 88, Neubiberg, S. 109-116.
 



Gliederung

Zusammenfassung
Summary
 
Junkers auf Spitzbergen
Ziel-Verschiebungen von Expeditionsreisen der Zwanziger Jahre
 
Literatur und Quellen
 


Zusammenfassung

Im Jahre 1923 unternahm die bekannte deutsche Firma Junkers eine Spitzbergen-Expedition mit dem Flugzeug und testete ein Verfahren zur Luftbildfotografie. Anhand dieses Ereignisses wird im Folgenden versucht, den neuen Charakter solcher Erkundungsreisen zu ermitteln. Zunehmend von wirtschaftlichen Interessen des Geldgebers geleitet, rückte das Material und die Firma, die dieses Material schuf, ins Zentrum. Die moderne Verlagerung von Mensch zu Maschine ist auch für die multimediale Berichterstattung über die Expedition zu vermuten. Jedoch bediente sich insbesondere der Film „Im Junkersflugzeug über Spitzbergen“ eher konventioneller Codes. Der Pilot als Abenteurer in unbekanntem Land bleibt ein wesentliches Motiv. Erst später pries die Werbung den zuverlässigen Luftverkehr, mit regelmäßigen Flugrouten und sicheren, komfortablen Maschinen.
 



Summary

In 1923 the German company Junkers has made an expedition with a plane to Spitsbergen. Based on this example the article focuses a new stage of expedition work in the twenties. Such activities were increasingly dominated by the interests of the company, which invested the money. Primarily HUGO JUNKERS has launched the expedition to test the plane F 13 and a modern system of aerial photography. He also has exploited the tour for advertisement in press, photographs and in the film “In the Junkers plane over Spitsbergen”. Especially this film does not expose the new character of the expedition. On the contrary the expedition is represented in a most usual way: pilots are adventurer in an unknown land. Some time later the advertisement for aviation changed and praised the safe and regular air traffic.
 



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