Heft 88/2012

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie



Heft 88/2012

LÜDECKE, Cornelia / BRUNNER, Kurt
[Herausgeber]

Von A(ltenburg) bis Z(eppelin)
Deutsche Forschung auf Spitzbergen bis 1914
100 Jahre Expedition des Herzogs
Ernst II. von Sachsen-Altenburg

Tagungsband der Tagung 2011 des Fachauschusses Geschichte der Meteorologie der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und des Arbeitskreises Geschichte der Polarforschung der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung, Naturkundliches Museum Mauritianum, Altenburg, 24.-25. September 2011.

Redaktion: PD Dr. habil. rer.nat. Cornelia LÜDECKE / Dipl.-Ing.(FH) Uwe G. F. KLEIM

120 S.

Auflage:  150

ISSN:  0173-1009
 


 
Inhaltsverzeichnis

Vorwort 7
Programm
 
9
Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah
     Versunken in Gedanken auf dem schwellenden Teppiche der
     Polarweide ...”  –
     Alexander Koenigs zoologisch-ornithologische Forschungsreisen
     nach Spitzbergen 1905-1908




13
Margitta Pluntke
     Die Schlittenexpedition des Herzogs Ernst II. von Sachsen-
     Altenburg auf Spitzbergen im Sommer 1911


23
Uwe Gillmeister
     Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg

37
Hans Steinhagen
     Forscher, Abenteurer, Retter  –
     die Spitzbergenexpeditionen von Kurt Wegener, Herbert
     Schröder-Stranz und Theodor Lerner 1912/1913



47
Karsten Piepjohn
     Weg-Zeit-Diagramm der Schröder-Stranz-Expedition
     und der norwegischen und deutschen Rettungsexpeditionen
     1912/1913



59
Kurt Brunner und Cornelia Lüdecke
     Übung für die Antarktis  –
     Wilhelm Filchners Vorexpedition nach Spitzbergen im Jahr 1910.
     Ein Beitrag zur Expeditionskartographie



69
Stefan Przigoda
     Bergbau auf der Bäreninsel?
     Deutsche Rohstoffinteressen und die Erkundung Svalbards
     (1871-1914)



77
Frank Berger
     Profit auf Spitzbergen?
     Theodor Lerners Pläne zu Tourismus und Bergbau


93
Cornelia Lüdecke
     Die Zeppelin-Studienexpedition nach Spitzbergen (1910)

99
Ralf Forster
     Junkers auf Spitzbergen.
     Ziel-Verschiebungen von Expeditionsreisen der Zwanziger Jahre

 


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Schriftenreihe des Instituts für Geodäsie der Universität der Bundeswehr München
117
 

 

Vorwort

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Spitzbergen vermehrt das Ziel deutscher Expeditionen, die ganz unterschiedliche Ziele verfolgten. Im Vordergrund standen nicht nur HUGO HERGESELLs (1859-1938) langfristige Erfassung meteorologischer Datenreihen für die künftige Erforschung der Arktis mit Luftschiffen oder das Training von Mannschaften und Testen von Ausrüstungen, wie es WILHELM FILCHNER (1877-1957) und HERBERT SCHRÖDER-STRANZ (1884-1912) für spätere, längere Polarexpeditionen vorhatten, sondern auch die Bergbauexploration von THEODOR LERNER (1866-1931) und anderen, der Ausbau des Tourismus, der ebenfalls von THEODOR LERNER verfolgt wurde, oder gar zoologisch-ornithologische Studien des ALEXANDER KOENIG (1858-1940). Einen besonders großen Rahmen nahmen auch Rettungsexpeditionen für SCHRÖDER-STRANZ oder ROALD AMUNDSEN (1872-1928) ein.

Das hundertjährige Jubiläum der Spitzbergenexpedition des Herzogs ERNST II. VON SACHSEN-ALTENBURG (1871-1955) und der Einrichtung des Deutschen Observatoriums auf Spitzbergen gaben den Anlass für die Tagung „Von A(ltenburg) bis Z(eppelin) – Deutsche Forschung auf Spitzbergen bis 1914 100 Jahre Expedition des Herzogs Ernst II. von Sachsen-Altenburg“, die in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Geschichte der Polarforschung der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung und dem Fachausschuss Geschichte der Meteorologie der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft vom 24.–25. September 2011 im Naturkundlichen Museum Mauritianum in Altenburg ausgerichtet wurde. An dieser Stelle soll nochmals ganz herzlich für die vorbildliche Tagungsorganisation vor Ort inklusive der Kaffeepausen mit frischem Kuchen gedankt werden.

Der vorliegende Tagungsband gibt einen Einblick in eine interessante Zeit, als Spitzbergen förmlich zum Tummelplatz deutscher Expeditionen wurde. Der Lehrstuhl für Kartographie und Topographie am Institut für Geodäsie der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg hat dankenswerterweise die Herausgabe des Tagungsbandes übernommen.

Cornelia Lüdecke
Kurt Brunner

 


 
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