AMUNDSEN - ein physikalisch basiertes Simulationsmodell für hydroklimatologische Prozesse in Hochgebirgs-Einzugsgebieten

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 87/2012


 
AMUNDSEN  -
ein physikalisch basiertes Simulationsmodell
für hydroklimatologische Prozesse
in Hochgebirgs-Einzugsgebieten

Ulrich STRASSER
 

In: BEINEKE, Dieter / HEUNECKE, Otto / HORST, Thomas / KLEIM, Uwe G. F. (Hrsg.) [2012]:
Festschrift für Univ.-Prof. Dr.-Ing. Kurt Brunner anlässlich des Ausscheidens aus dem aktiven Dienst.
Schriftenreihe des Instituts für Geodäsie der Universität der Bundeswehr München, Heft 87, Neubiberg, S. 223-235.
 



Zusammenfassung

Die ausgeprägte Heterogenität der alpinen Schneedecke in Raum und Zeit ist in einer Reihe von für das Hochgebirge spezifischen hydroklimatologischen Prozessen begründet. Die meteorologischen Bedingungen, die die Akkumulation, Umverteilung und Ablation von Schnee im Steilgelände steuern, sind in vieler Hinsicht komplexer als diejenigen im Flachland. Dazu kommen spezielle, durch die besondere Topographie des Hochgebirges bedingte Effekte. Um all diese Prozesse quantifizierbar zu machen, verwendet man numerische Simulationsmodelle, welche physikalisch begründete, algorithmische Formulierungen der Schneedeckenprozesse darstellen. Eine wichtige Anwendung dieser Modelle sind Szenariensimulationen für zukünftige Klimaverhältnisse zur Abschätzung der in der Schneedecke gebundenen Wasserressourcen und ihrer räumlich-zeitlichen Dynamik. Eine solche Szenarienmodellierung wird in diesem Artikel vorgestellt.
 



zurück zur Übersicht des Heftes 87
 


 

 

DOWNLOAD


 

"87-Strasser-223-235.pdf"

(2,21 MB)