Die Grenzen des Herzogtums Kärnten in alten Karten

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 87/2012


 
Die Grenzen des Herzogtums Kärnten
in alten Landkarten

Gustav FORSTNER
 

In: BEINEKE, Dieter / HEUNECKE, Otto / HORST, Thomas / KLEIM, Uwe G. F. (Hrsg.) [2012]:
Festschrift für Univ.-Prof. Dr.-Ing. Kurt Brunner anlässlich des Ausscheidens aus dem aktiven Dienst.
Schriftenreihe des Instituts für Geodäsie der Universität der Bundeswehr München, Heft 87, Neubiberg, S. 59-72.
 



Zusammenfassung

Die Untersuchung zeigte, dass die Kartographen der ältesten Karten Kärntens nur unklare Vorstellungen über dessen Grenzen hatten, die handkoloriert eingetragen wurden. Allgemein bekannt scheint jedoch der Verlauf der Südgrenze über die Karawanken und die Karnischen Alpen gewesen zu sein. Ab 1612 stand in der Karte HOLZWURMs eine bessere, gestochene Landesgrenze zur Verfügung, die 1718 von ZAUCHENBERG verbessert und in dieser Form bis zum Ende des 18. Jahrhunderts kopiert wurde. Weitere Verbesserungen erfolgten durch KINDERMANN ab 1790 auf Basis der Josephinischen Militäraufnahme. Diese zeigten aber im Hochgebirge noch immer starke Abweichungen. Durch die Verwendung der Ergebnisse der 2. (Franziszeischen) Landesaufnahme konnten die Grenzen des Herzogtums ab etwa 1840 weitgehend fehlerfrei dargestellt werden.
 



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