Heft 68/2000

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie



Heft 68/2000

OBERHOLZER, Gustav

Die Weiterentwicklung der Kulturlandschaft

Landespflege in der Flurbereinigung, Teil V

152 S.

Auflage:  450

ISSN:  0173-1009

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

 


Inhaltsverzeichnis

Vorwort 3
 
1.  Einleitung 5
 
2.  Die Landschaft als ästhetischer Erlebnisraum 7
     2.1  Theorie des Landschaftserlebens 7
     2.2  Zur Geschichte der Gartenidee 17
            2.2.1  Der formale Garten 18
            2.2.2  Der Landschaftsgarten 26
            2.2.3  Neuere Entwicklungen 32
     2.3  Zur Geschichte der Landschaftsgestaltung 36
            2.3.1  Die Landschaftsverschönerung im 19. Jahr-
                      hundert

36
            2.3.2  Der Streuobstbau 39
            2.3.3  Das ökologische Denken im 20. Jahrhundert 42
            2.3.4  Versuche zur Bewertung des Landschaftsbildes 44
     2.4  Spazier- und Wanderwege als Pfade des Landschafts-
            erlebens

46
     2.5  Ein ästhetisches Leitbild? 50
 
3.  Ökonomische und ökologische Leitbilder 52
     3.1  Die Zukunft der Landwirtschaft 53
     3.2  Die Zukunft von Naturschutz und Landschaftspflege 56
     3.3  Die Landschaft als Erholungsraum 64
     3.4  Die Agenda 21 65
     3.5  Zusammenfassung 65
 
4.  Der Systemstandpunkt in der Planung der Kulturlandschaft 67
     4.1  Einige Anmerkungen zur Methodik der Systemplanung 72
 
5.  Die bodenordnerische Umsetzung der Planung 78
 
6.  Aus dem Skizzenbuch zur Weiterentwicklung der
     Kulturlandschaft

80
 
7.  Zusammenfassung und Schluß 152
 

 
Zusammenfassung und Schluß

Mit den Skizzen über Beispiele zukünftiger Weiterentwicklungsmöglichkeiten unserer Kulturlandschaft sollten möglichst viele Aspekte beleuchtet werden. Dabei war die breite Palette naturräumlicher und agrarstruktureller Ausgangsgrundlagen zu berücksichtigen. Die Kommentierung bezog sich nur auf einige wenige Schwerpunkte, denn die Kenntnis des gesamten Kriterien-Kataloges der Neugestaltung und der Mittel zu ihrer Verwirklichung mußte vorausgesetzt werden, also der Überblick des Generalisten.

Es wurde versucht, die Notwendigkeit ständiger planerischer Überlegungen mit ihrer Umsetzung aufzuzeigen. Es wird immer Institutionen brauchen, welche diesen Prozeß steuern.

Die einzelnen Zielkriterien für die ganzheitliche Simultanplanung der Kulturlandschaft wurden zu einem großen Teil in den voirausgehenden 4 Heften der "Landespflege in der Flurbereinigung" behandelt. Im 5. Heft war nun insbesondere die Planung der Landschaft als ästhgetischer Erlebnisraum nachzuholen und die jetzige ökonomischen und ökologische Leitbild-Situation konzentriert aufzuzeigen, um schlußendlich das Ganze in den Vordergrund zu stellen.

Rückblickend hat die 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts eine gewaltige Veränderung unseres Lebensraumes mit sich gebracht. Die raumplanerisch steuernde Hand war dabei viel gefragt; sie konnte im Umstrukturierungsprozeß auf die immer wieder neuen Erfordernisse der Gesellschaft teils reagieren, mußte teils aber auch resignieren, weil die politischen Vorgaben oft zu wenig gründlich und langfristig durchdacht waren. So war oftmals auch ein Umsteuern notwendig.

Zu Beginn des neuen Jahrhunderts sind die planerischen Probleme nicht weniger geworden, oftmals jedoch anders. Mit der rapiden Abnahme der landwirtschaftlichen Betriebe und der schnell wachsenden Bevölkerung in vielen verdichteten Siedlungsgebieten ist der ländliche Raum in einer neuen Dimension in seiner Bedeutung für die Gesamtgesellschaft zu sehen und das auch in einem übergeordneten europäischen Rahmen, wenn nicht gar in einem globalen Horizont. Und das bringt wiederum neue Probleme und Herausforderungen mit sich, aber auch neue Chancen für die Landentwicklung der Zukunft!
 



Zu dem Thema "Landespflege in der Flurbereinigung" sind bereits vier Hefte erschienen:


 
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