Geodätische Analyse dynamischer Prozesse

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 60-1 / 2000


 
Geodätische Analyse dynamischer Prozesse

Walter WELSCH
 

In: CASPARY, Wilhelm / HEISTER, Hansbert / SCHÖDLBAUER, Albert / WELSCH, Walter (Hrsg.) [2000]:
25 Jahre Institut für Geodäsie.
Teil 1:  Wissenschaftliche Beiträge und Berichte.

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation der Universität der Bundeswehr München, Heft 60-1, Neubiberg, S. 57-68.
 



Zusammenfassung

Die Deformation eines Objekts ist das Ergebnis eines Prozesses. Es entspricht den gegenwärtigen Trends der Deformationsanalyse, die Dynamik dieses Prozesses zu identifizieren. Dazu genügt es nicht, die geometrischen Veränderungen des untersuchten Objekts zu beobachten; vielmehr ist es erforderlich, die verursachenden Kräfte und die physikalischen Eigenschaften des Objekts in die Untersuchungen miteinzubeziehen. Die drei Komponenten - das Objekt, die einwirkenden Kräfte und die verursachten Deformationen - bilden zusammen einen dynamischen Prozeß. Deshalb bedeutet „geodätische Deformationsanalyse” heutzutage „geodätische Analyse dynamischer Prozesse”. Die geodätischen Analysetechniken sind dazu um Hilfsmittel und Methoden der Mechanik, der Steuer- und Regelungstechnik, insbesondere aber um das Instrumentarium der Systemanalyse zu ergänzen.
 



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