Einführung und Einsatz von geographischen Informationssystemen in Kleinkommunen

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 60-1 / 2000


 
Einführung und Einsatz
von Geographischen Informationssystemen
in Kleinkommunen

Norbert KERSTING
 

In: CASPARY, Wilhelm / HEISTER, Hansbert / SCHÖDLBAUER, Albert / WELSCH, Walter (Hrsg.) [2000]:
25 Jahre Institut für Geodäsie.
Teil 1:  Wissenschaftliche Beiträge und Berichte.

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation der Universität der Bundeswehr München, Heft 60-1, Neubiberg, S. 181-192.
 



Zusammenfassung

Wie ein GIS in der technischen Verwaltung bei einer kleinen Kommune eingeführt und eingesetzt werden könnte, wird am Beispiel einer Kleinstadt mit ca. 9000 Einwohnern und einer Fläche von 16 Quadratkilometern, von denen 6 Quadratkilometer bebaut sind, gezeigt. Als Grundlage für die Konzeption zur Einführung des GIS wird der Ist-Zustand bezüglich der Bearbeitung, Verwaltung und Nutzung raumbezogener Daten in der Kommunalverwaltung sowie der Austausch dieser Daten mit internen und externen Stellen untersucht. Aus der Erfassung und Bewertung des Ist-Zustandes und aus den Möglichkeiten, die ein GIS über die derzeitige Nutzung raumbezogener Daten hinaus bietet, werden sinnvolle Einsatzgebiete für das GIS in der Kleinkommune abgeleitet. Hinsichtlich der Aufgabenverteilung zeigt sich die Notwendigkeit, nicht nur die Ersterfassung sondern auch die Pflege der Daten überwiegend aus der Verwaltung auszugliedern und einem Fachbüro zu übertragen. Innerhalb der Kommunalverwaltung dient das GIS dann vorwiegend als Auskunftssystem für die tagtägliche Arbeit vor Ort, mit dem Auswertungen und Ausgaben vorgenommen werden. Nach der Festlegung der Aufgaben des GIS wird seine Konfiguration bestimmt sowie ein Zeit- und Kostenplan für seine Einführung entworfen.
 



zurück zur Übersicht des Heftes 60-1