Zur Überprüfung geodätischer Instrumente

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 60-1 / 2000


 
Zur Überprüfung geodätischer Instrumente

Hansbert HEISTER
 

In: CASPARY, Wilhelm / HEISTER, Hansbert / SCHÖDLBAUER, Albert / WELSCH, Walter (Hrsg.) [2000]:
25 Jahre Institut für Geodäsie.
Teil 1:  Wissenschaftliche Beiträge und Berichte.

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation der Universität der Bundeswehr München, Heft 60-1, Neubiberg, S. 69-89.



Zusammenfassung

Die Überprüfung und Kalibrierung der Meßmittel sind traditionelle Aufgaben aller meßtechnisch orientierten Ingenieure. Die Notwendigkeit zur Durchführung dieser Aufgaben liegt darin begründet, daß alle Meßprozesse durch zufällige aber auch systematische Meßabweichungen beeinflußt werden. Auch der Vermessungsingenieur hat die Aufgabe, zuverlässige Ergebnisse und definierte Genauigkeiten zu verantworten. Wurden hierfür früher langjährig erprobte und eingeführte Verfahren eingesetzt, so ist dies heute aus vielfältigen Gründen nicht mehr möglich. In den letzten Jahren haben neue Technologien und steigende Komplexität der Meßsysteme die Einführung von Prüfverfahren erschwert, in einigen Bereichen sogar unmöglich gemacht. Andererseits verlangt zunahmend ein modernes Qualitätsmanagement System nach ISO 9000 ff. ein Bestätigungssystem für Meßmittel. Dies beinhaltet hierarchisch gegliederte, dokumentierte Prüfverfahren. Im folgenden werden unter Beachtung von wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen hierfür Anregung und Konzepte vorgeschlagen.
 



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