Heft 60-1/2000

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie


 
Heft 60-1/2000

CASPARY, Wilhelm / HEISTER, Hansbert / SCHÖDLBAUER, Albert / WELSCH, Walter
[Herausgeber]

25 Jahre Institut für Geodäsie
Teil 1:  Wissenschaftliche Beiträge und Berichte

VII, 331 S.

Auflage:  650

ISSN:  0173-1009

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Vorwort zum ersten Teil


 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort III
Vorwort zum ersten Teil V
Inhaltsverzeichnis VII
Caspary, W.
     Zur Analyse geodätischer Zeitreihen

1
Schödlbauer, A.
     Geodätische Astronomie  -
     Aussichten an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

27
Welsch, W.
     Geodätische Analyse dynamischer Prozesse

57
Heister, H.
     Zur Überprüfung geodätischer Instrumente

69
Krack, K.
     Mathematica-Programme zur Darstellung des
     Zusammenhanges von geographischer Breite und
     Meridianbogenlänge auf Rotationsellipsoiden



91
Bielawski, Leopold-Th.
     Aufbau eines Messbusses zur Datenerfassung für
     kinematische Vermessung


111
Chen, G. P. / Sternberg, H.
     Einsatz des Kalman-Filters zur kinematischen
     Positionierung eines Landfahrzeuges aus
     GPS-Daten



117
Geiger, A.
     Die Lehrveranstaltung Vermessungskunde für
     Bauingenieure” an der Fachhochschule Regensburg


129
Glasmacher, H.
     Einfache und schnelle Prüfung von GPS-Antennen

135
Gräfe, G. / Klemm, J. / Sternberg, H.
     Das kinematische Vermessungssystem KiSS:
     Zentrierung der Sensordaten und Transformation
     in das Fahrzeugsystem



143
Gros, F. J.
     Rechnergestützte Kartographie  -
     Konzeption, Technik und erste Erfahrungen


155
Kelm, R.
     Datumsoptimale Datenverarbeitung in der Netz-
     ausgleichung


167
Kersting, N.
     Einführung und Einsatz von Geographischen
     Informationssystemen in Kleinkomunen


181
Klemm, J.
     Photogrammetrische Auswertung von Bildsequenzen

193
König, R.
     Nichtlineare Analyse einer realen Zeitreihe im
     Vergleich zu bekannten chaotischen und zufälligen
     Systemen



205
Lang, M.
     Die Grünwalder Brücke  -
     ein historisches Bauwerk im Lichte geodätischer
     Überwachungsmessungen



215
Lechner, W. / Baumann, S.
     Verkehrstelematik
     Was ist das?  -  Wer braucht das?  -  Wer bietet das an?


231
Mösbauer, M.
     Datenbasis für die Entwicklung eines multimedialen
     Softwareproduktes zur Planung von Freizeitaktivitäten
     in den Alpen



251
Neudeck, S.
     Transaktionsmechanismen bei der Verwaltung von
     Geodaten in einer Multiuser-Umgebung


259
Richter, B.
     Elliptische Punktbewegungen

267
Scherer, B. / Krack, K.
     Lokale Geoidbestimmung im Inntal-Netz

281
Schwintzer, P.
     Globale Schwerefeldbestimmung aus Satellitenbahn-
     störungen: Status, Anwendung und Entwicklungs-
     glichkeiten mit der CHAMP-Satellitenmission



305
Wang, J. / Sternberg, H.
     Modellentwicklung für die kinematische Vermessung
     von Landverkehrswegen


317
 

 
Vorwort

Das Institut für Geodäsie der Universität der Bundeswehr München besteht seit über 25 Jahren. Es entwickelte sich aus der Zusammenarbeit der vier Perofessoren, die in den Jahren von 1973 bis 1976 berufen wurden für

     Allgemeine Geodäsie:  Albert Schödlbauer (1973)
     Astronomische und Physikalische Geodäsie:  Erik Grafarend (1975)
     Ingenieurgeodäsie:  Wilhelm Caspary (1975
     Vermessungskunde:  Walter Welsch (1976).

Zur Unterstützung der Forschung und Lehre wurde das Geodätische Labor eingerichtet und zu seinem Leiter

     Hans Heister (1974)

bestellt.

Nach der Berufung Prof. Grafarends an die Universität Stuttgart richtete sein Nachfolger ab 1981 mit dem Institut für Erdmessung und Navigation eine neue, aus dem Institut für Geodäsie herausgelöste Organisationseinheit ein.

Die drei verbliebenen Profssoren können auf eine lange und erfolgreiche kollegiale Zusammenarbeit zurückblicken. Da sie nunmehr innerhalb eines Zeitraumen von 2½ Jahren aus dem aktiven Dienst ausscheiden, haben die die Veröffentlichung der vorliegenden Denkschrift beschlossen, um die in den zurückliegenden 25 Jahren geleisteten Arbeiten zu dokumentieren. Die Schrift ist so konzipiert, dass neben der Wissenschaft auch Aspekte des Institutslebens zur Sprache kommen. Auf die Darstellung der Beiträge der Institutsmitglieder zur Gestaltung und Durchführung der Lehre und auf eine Dokumentation der vielfältigen Aufgaben, die in der akademischen Selbstverwaltung und in nationalen und internationalen Gremien übernommen wurden, wird hier verzichtet, da sie als selbstverständliche Aufgaben einer Universitätsinstituts angesehen werden. Näheres kann auch den seit 1977 regelmäßig erschienenen und von der Deutschen Geodätischen Kommission veröffentlichten Jahresberichten entnommen werden.

Die vorliegende Schrift besteht aus drei thematisch unterschiedlichen Teilen:

     Teil 1 enthält eine Sammlung wissenschaftlicher Beiträge und Berichte, zu der diejenigen beigetragen haben, die dem Institut in den vergangenen 25 Jahren angehört haben oder noch angehören,
 
     Teil 2 berichtet in gebotener Kürze über die wesentlichen Forschungsaktivitäten des Instituts und enthält eine vollständige Übersicht aller Veröffentlichungen,
 
     Teil 3 ist ein Beitrag, der nicht unmittelbar der Wissenschaft gewidmet ist, sondern eher in einzelnen Schlaglichtern die Umstände aufzeigt, die die wissenschaftliche Arbeit und das Gemeinschaftsleben der Institutsangehörigen begleiteten.

Das Institut, das das jüngste aller geodätischen Institute Deutschlands ist, blickt mit einigem Stolz auf das zurück, was seine Angehörigen in den vergangenen 25 Jahren geleistet haben.

Neubiberg, im Jahre 2000

Die Herausgeber
 



Vorwort zum ersten Teil

In den mehr als 25 Jahren, die das Institut für Geodäsie besteht, hat die Geodäsie im Zuge tiefgreifender technologischer Fortschritte gravierende inhaltliche Veränderungen erfahren. Auch das Berufsbild des Geodäten hat sich grundlegend geändert. Die möglichen Tätigkeitsfelder sind nicht mehr so klar definiert, wie dies vielleicht noch vor einer Generation der Fall war. So fanden die ehemaligen Mitarbeiter nach Abschluss ihrer Tätigkeit am hiesigen Institut nicht nur an anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen, an Dienststellen des amtlichen Vermessungswesens und in Ingenieurbüros neue Anstellungen, sondern auch in Berufen, in denen die Geodäsie keine oder nur eine geringe Rolle spielt.

An dem technologischen und beruflichen Wandel haben die Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts für Geodäsie nach Kräften mitgewirkt. Die wissenschaftlichen Beiträge und Berichte, die Angehörige und ehemalige Mitarbeiter des Instituts in den vorliegenden Teil der Denkschrift eingebracht haben, spiegeln den Wandel wider, den geodätische Wissenschaft und Praxis im Berichtszeitraum erlebt haben, und gaben darüber hinaus Einblicke in einige neue, abseits der Geodäsie liegende Berufsfelder.

Neubiberg, im Jahre 2000

Die Herausgeber
 


 
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