Vermessungstechnische Möglichkeiten des GPS

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 45/1993


 
Vermessungstechnische Möglichkeiten
des Global Positioning Systems  -
Rückblick und Ausblick

Walter WELSCH
 

In: INSTITUT FÜR GEODÄSIE (Hrsg.) [1993]:
Das Global Positioning System im praktischen Einsatz der Landes- und Ingenieurvermessung. Beiträge zum Geodätischen Seminar, 12.-14. Mai 1993.
Schriftenreihe des Studiengangs Vermessungswesen der Universität der Bundeswehr München, Heft 45, Neubiberg, S. 281-301.
 



Zusammenfassung

Das Global Positioning System (GPS) wurde in erster Linie als Navigationssystem konzipiert. Mittlerweile hat sich GPS aber nicht nur als ein kaum noch verzichtbarer Träger einer modernen geodätischen Bezugssystems erwiesen, es ist vielmehr auch ein überaus leistungsfähiges Instrument der geodätischen Meßtechnik geworden. Im vorliegenden Beitrag wird ein Überblick über den heute schon etablierten Einsatz des Systems zur Lösung geodätischer und vermessungstechnischer Aufgabenstellungen gegeben. Es wird aber auch, ausgehend von den neuesten Arbeiten der GPS-Entwicklung auf dem ursprünglichen Gebiet der Navigation, ein Überblick gegeben, für welch vielfältige navigatorische Probleme der GPS-Einsatz schon heute in der Erprobung ist. Ausblickend wird der Versuch unternommen, die volle Ausschöpfung des GPS-Potentials für Vermessungsaufgaben, die hochgenaue kinematische Lösungen in Echtzeit erfordern, zu beleuchten. Solche Aufgaben lösen zu können, wird als das höchste Ziel der GPS-Entwicklung angesehen.
 



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