Höhenbestimmung mit GPS

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 45/1993


 
Höhenbestimmung
mit dem Global Positioning System

Albert SCHÖDLBAUER
 

In: INSTITUT FÜR GEODÄSIE (Hrsg.) [1993]:
Das Global Positioning System im praktischen Einsatz der Landes- und Ingenieurvermessung. Beiträge zum Geodätischen Seminar, 12.-14. Mai 1993.
Schriftenreihe des Studiengangs Vermessungswesen der Universität der Bundeswehr München, Heft 45, Neubiberg, S. 231-263.
 



Zusammenfassung

Bei der Positionsbestimmung mit dem GPS werden primär dreidimensionale cartesische Koordinaten und Koordinatenunterschiede der Meßpunkte in einem geozentrischen cartesischen Koordinatensystem gewonnen. Durch Bezugnahme auf ein Ellipsoid lassen sich die cartesischen Koordinaten in Geographische Koordinaten und Ellipsoidische Höhen umformen. Um die Ellipsoidischen Höhen in Orthometrische Höhen oder Normalhöhen überzuführen, die für Aufgaben der Landesvermessung und der Ingenieurvermessung benötigt werden, müssen als verbindende Elemente Geoidhöhen und Höhenanomalien bereitgestellt werden. In dem Beitrag werden die vorgenannten Höhen und ihre gegenseitigen Beziehungen erläutert sowie Verfahren beschrieben, wie Geoidhöhen und Höhenanomalien bei der Bearbeitung von Ingenieurprojekten ad hoc gewonnen werden können.
 



zurück zur Übersicht des Heftes 45