Nutzung von Schweremessungen für die Bestimmung rezenter Krustenbewegungen

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 39/1989


 
Nutzung von Schweremessungen
für die Bestimmung rezenter Krustenbewegungen

Hans-Georg WENZEL
 

In: KERSTING, Norbert / WELSCH, Walter (Hrsg.) [1989]:
Rezente Krustenbewegungen. Seminar, 8.-9. Juni 1989.
Schriftenreihe des Studiengangs Vermessungswesen der Universität der Bundeswehr München, Heft 39, Neubiberg, S. 109-123.
 



Zusammenfassung

Vertikale Krustenbewegungen verursachen üblicherweise Schwereänderungen von etwa -2 µgal/cm. Da Schweremessungen mit einer Genauigkeit von 5 ... 10 µgal unabhängig vom Stationsabstand durchgeführt werden können, bieten sie eine Möglichkeit zur Aufdeckung oder Kontrolle von großräumigen vertikalen Krustenbewegungen mit einer Genauigkeit von 2 ... 5 cm. Zusätzlich liefern Schwereänderungen Informationen über die bei vertikalen Krustenbewegungen auftretenden Massenverlagerungen. Die bei großräumigen Schwereänderungen auftretenden Deformationen der Höhenbezugsfläche von bis zu 1 mm/µgal sollten mit Hilfe von präzisen Schweremessungen erfaßt werden.
 



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