Methoden zur Modellierung der Plattenkinematik

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 39/1989


 
Methoden zur Modellierung der Plattenkinematik

Hermann DREWES
 

In: KERSTING, Norbert / WELSCH, Walter (Hrsg.) [1989]:
Rezente Krustenbewegungen. Seminar, 8.-9. Juni 1989.
Schriftenreihe des Studiengangs Vermessungswesen der Universität der Bundeswehr München, Heft 39, Neubiberg, S. 29-49.
 



Zusammenfassung

Die Bewegungen der großen Lithosphärenplatten lassen sich mit unterschiedlichen Methoden aus verschiedenen Disziplinen der Geowissenschaften erfassen und darstellen. Es werden die geologisch-paläogeographischen, geophysikalischen und geodätischen Methoden beschrieben. Erste Hinweise auf großräumige Horizontalbewegungen der Erdkruste lieferten paläogeographische Rekonstruktionen, mit deren Hilfe Alfred Wegener seine Hypothese der Kontinentaldrift begründete. Die Theorie der Plattentektonik basiert vor allem auf den geophysikalischen Untersuchungen der Meeresbodenausbreitung und der Erdbebenherdflächen. Aus der Geodäsie bieten die Raummethoden (z.Zt. Satelliten-Laser-Entfernungsmessungen und astronomische Radioointerferometrie auf langen Basislinien) Möglichkeiten zur Modellierung der momentanen Plattenkinematik.
 



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