Automatisiertes trigonometrisches Nivellement

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 38-2/1990


 
Automatisiertes trigonometrisches Nivellement
durch bündelweise Beobachtung
von Zenitdistanzen und Schrägstrecken

Klaus KRACK / Albert SCHÖDLBAUER / Rainer WIDMANN
 

In: SCHÖDLBAUER, Albert (Hrsg.) [1990]:
Moderne Verfahren der Landesvermessung
Teil II: Nivellement / Teil III: Vermessungskreisel.
Beiträge zum 22. DVW-Seminar, 12.-14. April 1989.

Schriftenreihe des Studiengangs Vermessungswesen der Universität der Bundeswehr München, Heft 38-2, Neubiberg, S. 397-430.
 



Zusammenfassung

Das trigonometrische Nivellement ist ein bewährtes Verfahren zur Bestimmung von Höhenunterschieden. Es erreicht zwar nicht den Genauigkeitsstandard des geometrischen Nivellements, läßt sich aber wesentlich besser als dieses  den Gegebenheiten der Topographie anpassen und bietet daher vor allem im Gebirge nicht unerhebliche wirtschaftliche Vorteile. Dieser positive Aspekt hat vor dem Hintergrund der modernen Gerätetechnik noch an Bedeutung gewonnen.

Beim trigonometrischen Nivellement werden Höhenunterschiede aus gemessenen Zenitdistanzen und Schrägentfernungen abgeleitet. Das vorgestellte weitergehende Verfahren stützt sich auf eine im Prototyp entwickelte Prismenlatte mit fünf zu integrierten Zielen verbundenen Zieltafeln und Pripelprismen und nutzt die Möglichkeit elektronischer Tachymeter, die Zenitdistanz und Schrägentfernungen in einem integrierten Meßvorgang bereitstellt.

Ein besonderes Merkmal des entwickelten Meßsystems liegt in der automatischen Registrierung der Meßdaten und in der Realisierung eines automatisierten Datenflusses vom Meßinstrument bis zum Rechner.
 



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