Zum Problem der Gewichtung von GPS-Beobachtungen

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 38-1/1990


 
Zum Problem der Gewichtung
von GPS-Beobachtungen
für die Verdichtung hierarchischer Netze

Wolfgang OSWALD / Walter WELSCH
 

In: SCHÖDLBAUER, Albert (Hrsg.) [1990]:
Moderne Verfahren der Landesvermessung,
Teil I: Global Positioning System.
Beiträge zum 22. DVW-Seminar, 12.-14. April 1989.

Schriftenreihe des Studiengangs Vermessungswesen der Universität der Bundeswehr München, Heft 38-1, Neubiberg, S. 223-236.
 



Zusammenfassung

Bei der Verdichtung bestehender Festpunktfelder mit prüzisen terrestrischen Meßmethoden treten nicht selten Netzspannungen und Netzdeformationen der bestehenden Netze zu Tage. Diese werden, folgt man dem klassischen hierarchischen Ansatz, für gewöhnlich in das Verdichtungsnetz übertragen. GPS-gestützte Satellitenbeobachtungen zur Netzverdichtung weisen nun eine Varianz-Kovarianz-Matrix auf, deren Struktur einer Verteilung des Anschlußzwanges entgegensteht. Infolgedessen kommt es zu einer Störung der nachbarschaftlichen Lage an den Nahtstellen zwischen Verdichtungsnetz und bestehendem Netz. Um dem entgegenzuwirken, werden alternative Modelle zur hierarchischen Verdichtung mit GPS vorgeschlagen, mit denen sich eine homogenere Nachbarschaftsgenauigkeit erzielen läßt.
 



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