Möglichkeiten des Einsatzes von GPS in der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 38-1/1990


 
Möglichkeiten des Einsatzes von GPS
in der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung

Joachim BEHRENS
 

In: SCHÖDLBAUER, Albert (Hrsg.) [1990]:
Moderne Verfahren der Landesvermessung,
Teil I: Global Positioning System.
Beiträge zum 22. DVW-Seminar, 12.-14. April 1989.

Schriftenreihe des Studiengangs Vermessungswesen der Universität der Bundeswehr München, Heft 38-1, Neubiberg, S. 331-343.
 



Zusammenfassung

Die Wasser- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) ist für die Bundeswasserstraßen in der Bundesrepublik Deutschland hoheitlich zuständig. Da umfangreiche geodätische Arbeiten bei der Aufgabenerledigung der WSV anfallen, stellt sich die Frage, inwieweit GPS in der Verwaltungspraxis angewendet werden kann. Als geodätische Arbeitsschwerpunkte werden die Überwachung der Pegelnullpunkte (stationäre Messungen) und die Gewässervermessung (kinematische Messungen) hinsichtlich ihrer Durchführung und den daraus resultierenden Genauigkeitsanforderungen erläutert. Es werden sehr kleine Meßunsicherheiten gefordert, weshalb speziell in der Gewässervermessung zukünftige Meßverfahren nur mit Differential-GPS über Referenzstationen entlang der Bundeswasserstraßen möglich sind. Innerhalb des Gebiets der Bundesrepublik Deutschland sollten - besonders aus Kostengründen - die verschiedenen Institutionen als Nutzer von GPS zusammenarbeiten.
 



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