Aktuelle Informationen aus dem GPS-Planungsbüro

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 38-1/1990


 
Aktuelle Informationen
aus dem GPS-Planungsbüro

Franz Josef LOHMAR
 

In: SCHÖDLBAUER, Albert (Hrsg.) [1990]:
Moderne Verfahren der Landesvermessung,
Teil I: Global Positioning System.
Beiträge zum 22. DVW-Seminar, 12.-14. April 1989.

Schriftenreihe des Studiengangs Vermessungswesen der Universität der Bundeswehr München, Heft 38-1, Neubiberg, S. 13-20.
 



Zusammenfassung

Das NAVSTAR Global Positioning System (GPS) wird von den USA primär zur Navigation von militärischen Fahrzeugen entwickelt. Andere NATO-Staaten, unter anderem die Bundesrepublik Deutschland, tragen über Projektgruppen und ein Team im GPS Joint Program Office der US Airforce zum Management des Systems bei. Das GPS ist für zivile Zwecke nur eingeschränkt freigegeben; kontrolliert wird der Zugriff über spezielle Techniken. Die bestehenden Erklärungen der amerikanischen Seite zur Freigabe werden wiedergegeben.

Nach ca. drei Jahren Wartezeit, bedingt durch den Challenger-Unfall, ist am 14. Februar 1989 der erste Block-II-Satellit mit einer Delta-II-Trägerrakete in seine Umlaufbahn gebracht worden. Die weitere Planung sieht Starts in zweimonatiger Folge vor, so daß Ende 1991 die dreidimensionale Überdeckung verfügbar sein soll. Zur Zeit sind mehrere Satellitenkonstellationen im Gespräch, die nacheinander eingenommen werden könnten, um eine Optimierung der Überdeckung mit 18, 21 und 24 Satelliten zu erzielen. Für die ab Mitte der neunziger Jahre vorgesehenen Block-IIR-Satelliten hat bereits heute die Entwicklung begonnen.
 



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