Heft 3/1978

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie



Heft 3/1978

CASPARY, Wilhelm /
GEIGER, Axel

Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit elektronischer Neigungsmesser

(4) 62 S.

ISSN:  0173-1009

Inhaltsverzeichnis

Einleitung



 


Inhaltsverzeichnis

1.  Einleitung 1
 
2.  Röhrenlibellen 3
     2.1.  Krümmungsfehler 3
     2.2.  Äußere Fehlereinflüsse 7
     2.3.  Das Schwingungsverhalten 9
     2.4.  Zusammenfassung 9
 
3.  Elektronische Neigungsmesser 11
     3.1.  Elektrolytlibellen 11
     3.2.  Pendelneigungsmesser 13
     3.3   Schwingsaitenneigungsmesser 19
     3.4.  Zusammenfassung 21
 
4.  Untersuchungen an elektronischen Neigungsmessern 25
     4.1.  Meßanordnung und Auswertemodell 25
     4.2.  Die Meßgenauigkeit 27
     4.3.  Stellenbedingte Abhängigkeit der Angabe 29
     4.4.  Der Umkehrfehler 38
     4.5.  Nullpunktskonstanz 40
     4.6.  Einfluß der Temperatur 44
     4.7.  Der Einfluß eines Temperaturgradienten 52
     4.8.  Der Einfluß der Querneigung 52
     4.9.  Das dynamische Verhalten elektronischer
             Neigungsmesser

53
     4.10.  Zusammenfassung 54
 
5.  Anwendung elektronischer Neigungsmesser 55
 

 
Einleitung

Die genaue Messung kleiner Neigungen spielt in der Geodäsie von je her eine bedeutende Rolle. Mit wenigen Ausnahmen sind die geodätischen Meßelemente am Lot orientiert und erfordern bei der Messung eine präzise Realisation der Lotrichtung im Instrumentenstandpunkt. Die Röhrenlibelle ist das klassische Instrument, das für diese Zwecke eingesetzt wird.

Ein Abriß der Leistungsfähigkeit von Sekundenlibellen, wie sie sich heute in der Literatur darstellt, wird im 2. Kapitel gegeben. Dies ist deshalb von Bedeutung, da sich die gesicherten Erkenntnisse über Flüssigkeitslibellen unmittelbar auf einen Teil der elektronischen Neigungsmesser, nämlich die Elektrolytlibellen, übertragen lassen.

Neue Aufgaben im Bauwesen, im Maschinenbau und in der Luft- und Raumfahrttechnik führten zur Entwicklung elektronischer Neigungsmesser, die in Bezug auf die Genauigkeit den Sekundenlibellen zumindest ebenbürtig, für viele Anwendungen wegen der einfachen Möglichkeit der Registrierung der Meßwerte aber weit überlegen sind.

Es gibt bisher nur wenig Veröffentlichungen, die sich mit den Eigenschaften der elektronischen Neigungsmesser befassen, und diese beziehen sich alle auf den Neigungsmesser TALYVEL. Die Verfasser haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, einen Überblick über die zur Zeit erhältlichen elektronischen Neigungsmesser zu erarbeiten (3. Kapitel) und durch Labormessungen für eine Auswahl davon, einen Beitrag zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit zu liefern.

Über die Laboruntersuchungen, die in den Jahren 1976 und 1977 durchgeführt wurden, wird im 4. Kapitel berichtet. Es wurden insgesamt rund 160 Beobachtungsreihen mit durchschnittlich 80 Einzelwerten als Grundlage der Ergebnisse ausgewertet.

Es ist den Verfassern ein Bedürfnis, den Herren Dipl.-Ing. Bisle, der den größten Teil der Beobachtungen durchführte, und cand.ing. Hampp, der auf verschiedenen EDV-Anlagen die notwendigen Ausgleichungen rechnete, für ihre konstruktive Mitarbeit zu danken.

Im 5. Kapitel wird ein Überblick über die bisher durch Veröffentlichungen bekannt gewordenen Erfahrungen beim Einsatz der elektronischen Neigungsmesser gegeben, und es werden weitere Möglichkeiten des Einsatzes diskutiert.
 


 
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