Heft 22/1987

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie


 
Heft 22/1987

CASPARY, Wilhelm /
HEIN, Günter /
SCHÖDLBAUER, Albert
[Herausgeber]

Beiträge zur Inertialgeodäsie
Geodätisches Seminar 25./26. September 1986

386 S.

Auflage:  800

ISSN:  0173-1009

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

 


Inhaltsverzeichnis

Vorwort
 
3
 
Caspary, Wilhelm
     Inertialplattformen:
     Meßprinzip und geodätische Nutzung


7
Joos, Dieter K.
     Inertialsensoren und Inertialsysteme

23
Lechner, Wolfgang
     Ausrichtung und Steuerung von Inertialplattformen

45
Schödlbauer, Albert
     Geodätische Positionsbestimmung mit Inertialsystemen
     auf Bezugsellipsoiden


69
Eissfeller, Bernd
     Kalman-Filter und andere Echtzeitverfahren

139
Schröder, Dietrich / Wiegner, Stephan / Grafarend, Erik / Schaffrin, Burkhard
     Simulation eines geodätischen Inertialsystems


197
Lechner, Wolfgang
     Azimutbestimmung mit Inertialsystemen

237
Schäfler, Reinhard / Heger, Wilhelm
     Inertiale Schachtvermessung

261
Groten, Erwin
     Schwere als Stör- und Nutzsignal

277
Boedecker, Gerd
     Ausgleichungsmodelle für Inertialdaten

301
König, Rolf
     Inertialvermessungen im Testnetz Ebersberger Forst

317
Landau, Herbert
     Inertialvermessungen im Testnetz "Werdenfelser Land"

331
Hein, Günter W.
     Trends und Perspektiven der Inertialgeodäsie

361
 
Teilnehmerliste 375
Programm 383
 
Schriftenreihe des Studiengangs Vermessungswesen an der Universität der Bundeswehr München
385
 

 
Vorwort

Die Inertialgeodäsie ist ein sehr junges Arbeitsgebiet, dessen Anfänge, soweit sie den zivilen Bereich betreffen, kaum mehr als zehn Jahre zurückliegen. Der erste offizielle Auftritt als Teil der geodätischen Wissenschaft erfolgte anläßlich der Generalversammlung der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik in Grenoble im August 1975. Seitdem hat es drei große internationale Symposien in Kanada gegeben, die ganz der Inertialgeodäsie gewidmet waren und den bemerkenswerten Fortschritt auf diesem Gebiet eindrucksvoll dokumentiert haben. An der Universität der Bundeswehr München wurde 1984 von den Unterzeichnern eine Arbeitsgruppe Inertialgeodäsie gebildet, die ein mit Drittmitteln gefördertes Forschungsprojekt durchgeführt hat. Zielsetzung war es, auf der Grundlage umfangreicher Meßkampagnen den derzeitigen Leistungsstand der Inertialtechnologie zu untersuchen, und zwar unter Einsatzbedingungen und für Meßaufgaben, wie sie für hiesige Verhältnisse typisch sind.

Das Seminar, dessen Beiträge in dem vorliegenden Heft zusammengefaßt sind, war eine der ersten größeren Veranstaltungen in Deutschland, die ganz der Inertialgeodäsie gewidmet worden ist. Es sollte dazu dienen, jüngere Fachkollegen für dieses neue Arbeitsgebiet zu interessieren und den Fachleuten der Praxis Anstöße zu geben, bei ihren Planungen für größere Vermessungsprojekte auch den Einsatz inertialer Methoden in ihre Überlegungen einzubeziehen. Dieses Ziel vor Augen erschien es den Veranstaltern geboten, die Thematik möglichst umfassend und systematisch zu präsentieren. Da diese Aufgabe von der Arbeitsgruppe Inertialgeodäsie nicht allein bewältigt werden konnte, wurden Experten anderer Universitäten und Forschungsstätten gebeten, an der Veranstaltung mitzuwirken.

Neben der Zielsetzung, die Fachklollegen über Grundlagen und Möglichkeiten der Inertialgeodäsie zu informieren, sollten im Rahmen des Seminars auch die Ergebnisse des vorerwähnten Forschungsprojekts der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Gerade diese Ergebnisse dürften dem Praktiker einen guten Einblick in die Leistungsfähigkeit der Inertialtechnologie eröffnen.

Die Veranstalter danken allen Referenten für die Mitwirkung an dem Seminar. Darüberhinaus gilt der Dank der Arbeitsgruppe dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, der Westfälischen Berggewerkschaftskasse, dem Bayerischen Landesvermessungsamt und verschiedenen Einrichtungen des militärischen Geodienstes, die durch Mithilfe bei der Finanzierung und bei der Durchführung das Forschungsprojekt unterstützt haben.

Caspary          Hein          Schödlbauer
 



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