Satelliten-Dopplermessungen in der Berechnung des europäischen Dreiecksnetzes (RETrig)

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 15/1984


 
Satelliten-Dopplermessungen in der Berechnung
des europäischen Dreiecksnetzes (RETrig)

Helmut WOLF
Universität Bonn

 

In: SCHÖDLBAUER, Albert / WELSCH, Walter (Hrsg.) [1984]:
Satelliten-Doppler-Messungen
Beiträge zum Geodätische Seminar 24./25. September 1984

Schriftenreihe Wissenschaftlicher Studiengang Vermessungswesen, Hochschule der Bundeswehr München, Heft 15, Neubiberg, S. 221-229.
 



Zusammenfassung

Dopplermessungen im RETrig dienen einem doppelten Zweck:

  1. zur Herstellung geozentrischer Koordinaten,
  2. zur Genauigkeitserhöhung und insbesondere zur Elimination von großregionalen Netzdeformationen.

Für den letztgenannten Zweck dürfen die Dopplerstationen nicht zu dicht gewählt werden. Richtschnur hierfür ist die "diskriminante Distanz" S*. Für die Berechnung wird ein 3-Schritt-Verfahren benützt:

1. Schritt:
Transformation der Dopplerkoordinaten auf ED79,

2. Schritt:
Kombination der terrestrischen mit den Dopplermessungen, jedoch ohne Zuhilfenahme von Höhen und Geoidundulationen,

3. Schritt:
Rücktransformation des kombinierten Netzes auf geozentrische Lagerung bzw. Orientierung.

Abschließend: Vergleich mit dem Verfahren von VINCENTY.

VINCENTY, Thaddeus [1982]: Methods of Adjusting Space Systems Data and Terrestrial Measurements. In: Bulletin Géodésique, Vol. 56, S. 231-241  -  ISSN:  0007-4632.
 



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