Heft 15/1984

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie


 
Heft 15/1984

SCHÖDLBAUER, Albert /
WELSCH, Walter
[Herausgeber]

Satelliten-Doppler-Messungen
Beiträge zum Geodätischen Seminar 24./25. September 1984

392 S.

Auflage:  700

ISSN:  0173-1009

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

 


Inhaltsverzeichnis

Vorwort 1

Das Navy Navigation Satellite System (NNSS)

5
Seeber, Günter
     Das Navy Navigation Satellite System und seine
     geodätische Nutzung


7
Schlüter, Wolfgang
     Systemüberwachung und Ephemeridenberechnung

31
Hauck, Hermann
     Das Navy Navigation Satellite System
     Auswertemodelle und Programmsysteme


47

Ausgewählte Transformations- und Ausgleichungsprobleme

61
Schödlbauer, Albert
     Bezugssysteme der Landesvermessung unter Berücksichtigung
     terrestrischer und Satelliten-geodätischer Meß- und Auswerte-
     verfahren



63
Welsch, Walter / Oswald, Wolfgang
     Kombinierte Ausgleichung von Doppler-Satellitennetzen
     und terrestrischen Netzen


155
Hein, Günter W.
     Satellitenmessungen und integrierte Geodäsie

193

Satelliten-Dopplerkampagnen und Testnetze

199
Rinner, Karl
     Über die deutsch-österreichische Doppler Kampagne

201
Wolf, Helmut
     Satelliten-Dopplermessungen in der Berechnung des
     europäischen Dreiecksnetzes (RETrig)


221
Seeber, Günter / Seeger, Hermann
     Satelliten-Dopplermessungen im Deutschen Hauptdreiecksnetz

231
Seeger, Hermann
     Zur Geoidbestimmung im Alpenraum mit Hilfe von
     Dopplermessungen im NNSS (ALGEDOP)


249
Schenke, Hans Werner
     Doppler-Satellitenmessungen im dreidimensionalen
     Testnetz Westharz


267
Heister, Hansbert / Glasmacher, Hans
     Satelliten-Dopplermessungen im Testnetz Inntal

307

Künftige Entwicklungen

327
Hartl, Philipp / Thiel, Karl-Heinz
     Das NAVSTAR Global Positioning System (GPS)

329
Strauss, Robert
     Macrometermessungen im Deutschen Hauptdreiecksnetz

361
Reigber, Christoph
     Geodätische Aktivitäten im Bundesministerium für Forschung und
     Technologie und das Erdbeobachtungsprogramm der European
     Space Agency



369

Teilnehmerliste

385
Programm 391
 

 
Vorwort

Seit der Freigabe des Navy Navigation Satellite Systems (TRANSIT) für zivile Nutzung im Jahre 1967 hat sich das auf dieses System gestützte Verfahren der Satelliten-Dopplermessungen zu einem leistungsfähigen Instrument in vielen geodätischen Arbeitsbereichen, insbesondere beim Aufbau weltweiter und überregionaler Grundlagennetze und zur Bereitstellung von Paßpunkten für Verdichtungsmessungen unter Einsatz der Photogrammetrie oder von Inertialplattformen entwickelt. Die materiellen Systemkomponenten sowie die zur Berechnung der Satellitenbahnen und der Festpunktkoordinaten entwickelten Programme haben mittlerweile einen ausgereiften Entwicklungsstand erreicht, der bei hoher Wirtschaftlichkeit des Verfahrens hochgenaue Vermessungsergebnisse gewährleistet. Die weite Verbreitung, die TRANSIT-Dopplerempfänger weltweit gefunden haben, hat mehr dazu beigetragen, als internationale Vereinbarungen dies bewirken konnten, daß über die Grenzen der Länder und der politischen Machtblöcke hinweg ein einheitliches geodätisches Bezugssystem (Weltdatum) entstanden ist, und zwar nicht nur per Definition, sondern durch die reale Zuordnung von Koordinaten an Zehntausende von Festpunkten.

Der Nutzen, den das TRANSIT-System derzeit abwirft, wird auch vor dem Hintergrund neuer Technologien, vor allem in Konkurrenz mit dem im Aufbau befindlichen Global Positioning System (GPS), bis auf weiteres (mindestens weitere zehn Jahre) nicht geschmälert. Im Gegenteil: das System wird nicht nur für die Übergangszeit der nächsten Jahre seinen Platz behaupten und festigen können, sondern darüberhinaus den Einstieg in künftige Technologien der Satellitengeodäsie erleichtern.

Mit dem Seminar, das der vorliegenden Veröffentlichung zugrundeliegt, wurde mit den Mitteln, die dem hiesigen Institut für Geodäsie zu Gebote stehen, versucht, dem Praktiker einen Überblick über die derzeit bestehenden Möglichkeiten und einen Ausblick in die Zukunft zu geben. Wenn dies gelungen ist, was die Veranstalter gerne hoffen möchten, dann lag dies in hohem Maße an den wertvollen Beiträgen, die die zu einem großen Teil aus anderen Instituten gewonnenen Referenten aus einem reichen Wissens- und Erfahrungsschatz heraus geleistet haben. Dafür sei allen Mitwirkenden an dieser Stelle ausdrücklich Dank gesagt.

Albert Schödlbauer

Walter Welsch

 

 
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