Oberholzer 13 Kapitel 5

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 13/1984


 
Der Streuobstbau,
ein landschaftspflegerischer Problembereich
der Flurbereinigung

Gustav OBERHOLZER
 

In: OBERHOLZER, Gustav [1984]:
Landespflege in der Flurbereinigung
Schriftenreihe des Wissenschaftlichen Studiengangs Vermessungswesen der Hochschule der Bundeswehr München, Heft 13, Neubiberg, S. 61-80.
 


 

Schluß

Bei der Behandlung aller Elemente, die den Streuobstbau heute bestimmen, wird die große Vernetzung mit einer Vielzahl von Faktoren deutlich. Das macht es auch so schwierig, das Problem von der Wurzel her zu lösen. Wir müssen jedoch lernen, das Wirkungsgefüge insgesamt zu analysieren, um vom reinen Reparaturdienstverhalten wegzukommen und um an dessen Stelle die grundlegende Lösung der Probleme zu erreichen. Das kann die Flurbereinigungsverwaltung alleine natürlich nicht, sondern muß im politischen Raum geschehen. Sie kann jedoch auch ihren Teil dazu beitragen, und das sollte sie mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln auch tun!

Zum Schluß möchte ich all den vielen Flurbereinigungsingenieuren, Obstbauberatern, Naturschutzexperten und Landwirten danken, mit denen ich das Problem des Streuobstbaus diskutieren konnte. Es ist eine schwierige, jedoch lohnenswerte Aufgabe für die Flurbereinigung, mit der Erhaltung und Wiederbelebung des Streuobstbaus ein charakteristisches Element unserer Kulturlandschaft zu retten.
 



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