Streckenmessung mit dem Mekometer ME 3000 nach dem Zweifarbenprinzip

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 11/1984


 
Streckenmessung mit dem Mekometer ME 3000
nach dem Zweifarbenprinzip

Wolfgang HÜBNER
Technische Universität München

 

In: CASPARY, Wilhelm / HEISTER, Hansbert (Hrsg.) [1984]:
Elektrooptische Präzisionsstreckenmessung
Beiträge zum Geodätische Seminar 23. September 1983

Schriftenreihe Wissenschaftlicher Studiengang Vermessungswesen, Hochschule der Bundeswehr München, Heft 11, Neubiberg, S. 197-212.
 



Zusammenfassung

Bei der elektrooptischen Streckenmessung muß der für den gesamten Lichtweg repräsentative Brechungsindex bestimmt werden. Da der Brechungsindex frequenzabhängig ist, läßt sich durch die Verwendung von zwei Trägerwellen der integrale Einfluß der trockenen Luft auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit eliminieren. Die grundlegenden Gleichungen für die Zweifarbenmethode werden dargestellt. Neben den instrumentellen Voraussetzungen sind einige technische Änderungen beschrieben, die es ermöglichen, das Mekometer ME 3000 für diese Methode zu verwenden. Testmessungen auf einer 1 km langen Strecke über den Kochelsee haben gezeigt, daß die erreichbaren relativen Distanzunsicherheiten zwischen 0,5 · 10-6 und 1 · 10-6 liegen.
 



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