Strenge, nicht differentielle Lösung für den Ellipsoidübergang und die Koordinaten-Transformation nach Helmert im System der geographischen Koordinaten

Schriftenreihe
des Instituts für Geodäsie

Heft 10/1984


 
Strenge, nicht differentielle Lösung für den Ellipsoidübergang und die Koordinaten-Transformation nach Helmert im System der geographischen Koordinaten

Albert SCHÖDLBAUER
 

In: CASPARY, Wilhelm / SCHÖDLBAUER, Albert / WELSCH, Walter (Hrsg.) [1984]:
10 Jahre Hochschule der Bundeswehr München
Beiträge aus dem Institut für Geodäsie

Schriftenreihe Wissenschaftlicher Studiengang Vermessungswesen, Hochschule der Bundeswehr München, Heft 10, Neubiberg, S. 165-181.
 



Zusammenfassung

Das von Helmert angegebene Verfahren für den Ellipsoid-Übergang sowie zur Verschiebung und Drehstreckung geodätischer Lagenetze auf Bezugsellipsoiden stützt sich auf totale Differentiale der entsprechenden Übertragungsfunktionen (Stammfunktionen). Es führt bei ausgedehnten Netzen nur dann zu richtigen Ergebnissen, wenn für die auftretenden partiellen Differentialquotienten strenge Formeln verwendet werden, deren Auswertung jedoch sehr umständlich ist. Das Verfahren gilt im übrigen nur für differentielle Vorgänge.

Der im folgenden dargestellte Lösungsweg benutzt die Übertragungsfunktionen selbst, die aufgrund der heute zu Gebote stehenden rechentechnischen Möglichkeiten in aller Strenge ausgewertet werden können. Sie liefern auch bei beliebig ausgedehnten Netzen und bei beliebigen Beträgen der Netzverschiebung, -drehung und -streckung genaue Ergebnisse.
 



zurück zur Übersicht des Heftes 10
 


 

 

DOWNLOAD



"10-Schoedlbauer-165-181.pdf"

(152 KB)