Forschung & Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte:

- Anwendungen der Ingenieurgeodäsie im Bauwesen

 

- Anwendungen des Terrestrischen Laserscannings (TLS)

 

- Entwicklung von Messsystemen, u.a. zum Monitoring

 

- Anwendungen von Geo-Sensornetzen in der Ingenieurgeodäsie

 

- Überprüfung von geodätischen Messinstrumenten und -systemen

 

 

Projekte:

Studie zu möglichen Messverfahren zur Überwachung der Triebwasserleitung des Pumspeicherwerkes Hohenwarte II

Gegenstand der Studie im Auftrag von Vattenfall Europe Generations AG war es aufzuzeigen, mit welchen Messeinrichtungen die Hangrohrbahn in Hohenwarte optimal überwacht werden kann.

 

 

Entwicklung des automatisierten Gleismesssystems RACER II

In Zusammenarbeit mit der ristag AG erfolgt die Entwicklung eines automatisierten Gleismesswagens zur Kontrolle der Gleisgeometrie. Gegenwärtig wird mit dem Gleismesswagen die Gleisgeometrie im Gotthard-Basistunnel überprüft. Der Abgriff der Gleislage erfolgt berührungslos über Triangulationssensoren.

 

 

alpEWAS-Markt: Entwicklung einer marktreifen Low Cost GNSS Monitoringkomponente

Zusammen mit dem Vermessungsbüro dhp:i in Hamburg-Harburg erfolgt die Entwicklung eines Monitoringsystems unter Verwendung von einfachen Navigationsempfängern. Am Schiffshebewerk in Scharnebeck konnte das System erfolgreich getestet werden. Das Projekt wurde aus BMBF-Mitteln gefördert. Der Schlussbericht ist verfügbar mit

Thuro, K., Wunderlich, Th., Heunecke, O. u.a. (2012): Marktreifeentwicklung eines flexiblen, modular aufgebauten Geosensornetzwerks zur Überwachung von Hang, Deich- und Bauwerksbewegungen – alpEWAS-Markt. Schlussbericht zum Projekt im Rahmen des BMBF Geotechnologien Programms. ISBN 0931-8739.

 

 

GKGM Ringversuch zur Messung hochgenauer Strecken

Das Institut für Geodäsie verfügt über eine in 2007 neu eingerichtete Kalibrierbasis mit 8 Pfeilern. Besonderer Wert wurde auf sehr gute Gründung der Messpfeiler gelegt. Die Basis dient sowohl zur Überprüfung elektrooptischer Entfernungsmesser als auch Vermessungskreiseln. Im Rahmen eines Ringversuchs konnten die Nominalstrecken mit hervorragender Qualität bestimmt werden. Zur Anlage der Kalibrierstrecke und zum Ergebnis des Ringversuchs siehe die Veröffentlichungen

Heister, H.: (2012): Die neue Kalibrierbasis der UniBw München. Allgemeine Vermessungsnachrichten 119, Heft 10, S. 336-343 und

Heunecke, O. (2012): Auswertung des Ringversuchs auf der neuen Kalibrierbasis der UniBw München zur Bestimmung der Sollstrecken. Allgemeine Vermessungsnachrichten 119, Heft 11-12, S. 380-385.

 

 

Schleppkurvenbestimmung mit GNSS

Ein Schleppkurve entsteht, wenn die hinteren Achsen eines Fahrzeuges mit einem kleineren Radius bei Kurvenfahrten geführt werden. Im Zusammenhang mit großen LKWs führt dies dazu, dass die bestehenden Straßengeometrien, insbesondere Kreisverkehre, auf ihre diesbezügliche Eignung untersucht werden müssen. Zu den Versuchen, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrswesen und Raumplanung der Universität der Bundeswehr München durchgeführt wurden, siehe

Glabsch, J., Heunecke, O., Schuhbäck, S., Wirth, W. (2012): Swept path determination by means of PDGNSS. Proceedings 3rd International Conference on Machine Con­trol & Guidance - MCG 2012, Stuttgart, ISBN 978-3-00-037295-7, pp. 47-56.

 

 

Belastungsversuche an Stahlbetonplatten

Für das Institut für Konstruktiven Ingenieurbau wurden mittels Laserscanning Belastungsversuche an Stahlbetonplatten dahingehend begeleitet zu flächenhaften Deformationsaussagen zu kommen. Siehe hierzu die Veröffentlichung

Han, D., Heunecke, O., Keuser, M., Liebl, W., Neumann, I., Nichelmann, K. (2010): Anwendung des TLS zur Untersuchung des Last-Verformungsverhaltens von Flächentragwerken aus Stahlbeton. In WUNDERLICH (Hrsg.): Int. Kurs für In­gen­ieur­vermessung, München, ISBN 978-3-87907-492-1. S. 57-65.

 

 

Laserscanneraufnahme der Kirchenburg Schönberg, Siebenbürgen

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Die Vermessung der Kirchenburg in Schönberg, dem heutigen Dealu Frumos, wurde in Kooperation mit der Fakultät für Geodäsie der Technischen Universität für Bauwesen in Bukarest durchgeführt. Die damit geschaffenen Planungsunterlagen dienten als Grundlage bei der Sanierung der Kirchenburg, die heute ein Forschungszentrum für traditionelle siebenbürger Architektur ist.

 

Beteiligung am Juneau Icefield Program (JIRP)

Seit 1981 beteiligt sich das Institut für Geodäsie an den jährlich stattfindenden Vermessungen des Juneau Eisfeldes in Alaska.

 

 

Untersuchungen zum GPS-Korrekturdienst OmniSTAR

 

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Zu den Inhalten der im Auftrag der Bundeswehr durchgeführten Studie siehe

HEISTER, H., HEUNECKE, O., KERRASCHK, Th., PFLUGMACHER, A. (2009): Unter­­suchungen zu den globalen Positionierungsdiensten von Fugro OmniSTAR, Teil I: Grundlagen und Überblick. ZfV, Heft 3, S. 131-140.

HEISTER, H., HEUNECKE, O., KERRASCHK, Th., PFLUGMACHER, A. (2010): Unter­suchungen zu den globalen Positionierungsdiensten von Fugro OmniSTAR, Teil II: Ergebnisse und Erfahrungen. ZfV, Heft 1, S. 21-31.

 

 

Erprobung eines GPS-gestützten Überwachungssystems am Hornbergl

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Für die Wildbach- und Lawinenverbauung in Reutte, Tirol, erfolgt eine satellitengestützte Überwachung des Hornbergls. Zu dem Projekt siehe

GLABSCH, J., HEUNECKE, O., SCHUHBÄCK, S. (2009): Monitoring the Hornbergl landslide using a recently developed low cost GNSS sensor network. Journal of Applied Geodesy (JAG), Issue 4, pp. 179-192.

 

 

- BMBF-Geotechnologienprojekt alpEWAS

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Zu den Inhalten und Ergebnissen des durch das BMBF im Rahmen des Geotechnologien Programms gemeinsam mit der TU München geführten Forschungsvorhabens siehe:

THURO, K., WUNDERLICH, Th., HEUNECKE, O. u.a. (2011; Hrsg.): Entwicklung und Er­probung eines integrativen 3D-Frühwarnsystems für alpine instabile Hänge – alp­EWAS –. Schlussbericht zum Projekt im Rahmen des BMBF Geotechnologien Programms. TU München.

THURO, K., WUNDERLICH, Th., HEUNECKE, O., FESTL, J., Reith, C. , SINGER, J., SCHUHBÄCK, S., WASMEIER, P., GLABSCH, J. (2010): alpEWAS – Innovative Mess­techniken zur Hangüber­wachung auf dem Weg von Prototypen zur Marktreife. R&D Programme Geotechnologien Early Warning Systems in Earth Management. Status Seminar June, 8-9, 2010, Potsdam.

THURO, K., WUNDERLICH, Th., HEUNECKE, O., SINGER, J., WASMEIER, P., SCHUHBÄCK, S., FESTL, J., GLABSCH, J. (2009): alpEWAS – The Aggenalm Land­slide – a testing site for an integrative 3D early warning system. In: Geo­techno­lo­gien Science Report, Statusseminar 12. – 13. October 2009, Technical University Munich, pp. 33-48.

SINGER, J., WASMEIER, P., SCHUHBÄCK, S., THURO, K., WUNDERLICH, Th., HEUNECKE, O. (2008): The Aggenalm slide – a testing site for an integrative 3D early warning system. R&D-Programme Geotechnologien Early Warning Systems in Earth Management, Status-Seminar, October, 8-9, 2008, Osnabrück.

 

 

Erprobung der Morphologieerfassung mittels TLS

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Inhalt des Projekts ist es, die Sedimentation in Klärteichen mittels Laserscanning zu dokumentieren.

 

 

 

Laserscanneraufnahme der Wallfahrtskirche Tuntenhausen

Im Auftrag des Staatlichen Bauamtes Rosenheim wurde die Wallfahrtskirche Tuntenhausen baugeometrisch aufgenommen, um die Schiefstellungen der Wände und Verformungen des Kirchengewölbes zu erfassen. Siehe hierzu

Glabsch, J., Heister, H., Heunecke, O., Liebl, W., Nichelmann, K. (2010): Lasergestützte baugeometrische Bestandsaufnahme der Wallfahrtskirche Tunten­hau­sen für die Bewertung der Standsicherheit. Kolloquium „Von Handaufmaß zu High Tech III“, Cottbus. S. 117-123.

 

 

Konzeption und exemplarische Untersuchungen zur DGPS Positionierung IdZ-ES

Die Rheinmetall Defence Electronics GmbH ist von der Bundeswehr mit der Entwicklung des Konzeptes „Infanterist der Zukunft – Erweitertes System“ (IdZ-ES) beauftragt. Im Rahmen dieses Projektes ist eine auf Satellitennavigation basierende Positionierungskomponente unverzichtbar. Das Institut für Geodäsie unterstützte das Vorhaben bei der Konzeption und Untersuchung der Positionierungskomponente.

 

Terrestrisches Laserscanning bei der Vermessung von Bohrspülwerken

Zusammen mit der Südsalz GmbH wurde Testversuche durchgeführt, um die Vermessung der Salzbergwerke lasergestützt durchführen zu können. Hierbei ist es erforderlich, dass der Scanner in einem Boot auf dem unterirdischen See angeordnet wurde.

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