Offene Bachelorarbeiten

Aktuell offene Bachelorarbeiten am IVR

Literaturrecherche und Einschätzung der Wirtschaftlichkeit für „Carsharing mit fliegenden Autos (On-Demand VTOLs)“

Uber hat Ende 2016 seine Vision eines On-Demand Systems mit fliegenden Fahrzeugen veröffentlicht. Dabei sollen elektrische Senkrechtstarter (vertical take-off and landing, VTOL) von Nutzern per App-Aufruf gebucht und zwischen bestimmten Start- und Landestationen (siehe Abbildung 1) transportiert werden können.

Abbildung: möglicher Landeplatz für On-Demand Senkrechtstarter (Quelle: uber.com)
Durch die Nutzung des Luftraumes erhofft man sich, die zunehmenden Verkehrsprobleme auf den Straßen zu umgehen und eine wesentlich schnellere Mobilitätsoption anbieten zu können. Mit Lilium (https://lilium.com/) gibt es auch ein deutsches Start-Up Unternehmen, das technische Entwicklungen in diese Richtung unternimmt und für diese Technik wirbt.
Bevor diese Vision allerdings zur Realität werden kann, müssen noch viele Hürden genommen werden. Dazu zählen vor allem der Zulassungsprozess, das Luftraummanagement, die Versicherbarkeit, sowie die Wirtschaftlichkeit eines solchen Systems. Es stellt sich vor allem die Frage, ob ein On-Demand System mit fliegenden Fahrzeugen eher für urbane Räume oder für den Langstreckentransport sinnvoll sein könnte. Außerdem ist zu diskutieren, ob diese Technik eher wie Privatjets und private Hubschrauber von einer kleinen Nutzergruppe wahrgenommen werden kann, oder ob es eine Alternative für eine Vielzahl von Menschen darstellen kann.

Vorgehen:

  • Selbstständige Literaturrecherche
  • Selbstständige Einschätzungen / Hochrechnungen zu wichtigen Fragestellungen
  • Experteninterviews mit Hersteller, Behörden und Forschern (wenn möglich)

Betreuung: Tanja Niels, Florian Dandl

 

Uber Mobility

Die Bachelorarbeit soll die historische Entwicklung, Funktionsweise der eingesetzten Techniken und die Marktsituation und –rezeption des Anbieters erläutern. Ausgangspunkt der Arbeit sind aktuelle wissenschaftliche Studien und Berichte über den Anbieter und dessen technischen Ansatz.

Vorgehen:

  • Sichtung und Recherche der aktuellen Literatur
  • Darstellung der Entwicklung und Marktsituation
  • Analyse der aktuell vorliegenden wissenschaftlichen Bearbeitungen
  • Analyse der eingesetzten technischen Komponenten
  • Zusammenfassung der wissenschaftlichen Analysen über den Anbieter

Betreuung: Cornelius Hardt

 

Motit – neue Mobilitätanbieter im Sharingbereich

Motit ist ein Mobilitätsanbieter mit dem Fokus auf elektrische Einspurmobilität. Im Rahmen der Bachelorarbeit sollen Ansatz, Angebot, Funktionsweise, und Marktsituation des Anbieters erläutert werden. Ausgehend von wissenschaftlichen Analysen über elektrische Einspurmobilität und Bikesharing sollen die genannten Themenfelder für den Anbieter analysiert und zusammengefasst werden.

Vorgehen:

  • Sichtung und Recherche der aktuellen Literatur
  • Darstellung der Entwicklung und Marktsituation
  • Analyse der eingesetzten technischen Komponenten
  • Zusammenfassung des Angebots, des technischen Stands, und der Marktsituation des Anbieters

Betreuung: Cornelius Hardt

 

Potenzialanalyse für die Zustellung von Paketen im städtischen Raum mit (e-)Fahrrädern

Das Lieferaufkommen ist in Deutschland in den letzten Jahren deutlich angestiegen, vor allem Privatpersonen bestellen immer mehr Produkte und lassen sie zu sich nach Hause liefern. Die zahlreichen Lieferfahrten in zum Teil dicht besiedelten Wohngebieten führen zu einer zusätzlichen Belastung des innerstädtischen Verkehrs und der Luftqualität. In den nächsten Jahren werden die Pakete der Firma UPS in einem Projektquartier in München mit dem Fahrrad zugestellt. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob und in welchem Maße die Paketzustellung per (e-)Bike diese Probleme lösen könnte.


(Bilder: http://www.dvz.de/rubriken/logistik-verlader/single-view/nachricht/ups-stellt-immer-oefter-per-fahrrad-zu.html, http://www.wienerzeitung.at/meinungen/blogs/freitritt/881599_Mehr-Lastenraeder-gewuenscht-Dann-tut-halt-was.html)

Vorgehen:

  • Selbstständige Literaturrecherche zum Thema Fahrradlogistik: welche Beispiele gibt es von verschiedenen Unternehmen in unterschiedlichen Städten?
  • Einfache Analyse und Visualisierung der von UPS zur Verfügung gestellten Daten (z.B. wie viele Pakete werden pro Tag zugestellt, wie viele Zustellversuche sind nicht erfolgreich, etc.)
  • Vergleich der CO2-Belastungen bei konventioneller Zustellung und Zustellung mit dem Fahrrad (die bisher gefahrenen Routen werden gegeben)

Betreuung: Tanja Niels

 

Neues Fahrzeugdesign für den urbanen Raum: „City Cars“

Es gibt unterschiedliche Konzepte, um der zunehmenden Stauproblematik im urbanen Raum entgegenzuwirken. Neben sehr teuren Infrastrukturmaßnahmen ist es eine Bestrebung, die vorhandene Infrastruktur möglichst effektiv zu nutzen, d.h. einen höheren Personenverkehrsfluss zu erzeugen. Dies kann einerseits durch höhere Besetzungszahlen der Autos geschehen, anderseits aber auch durch mögliche Nebeneffekte der Automatisierung von Fahrzeugen:
-geringere Zeitlücken zwischen Fahrzeugen
-neue Fahrzeugdesigns mit kürzeren Fahrzeuglängen: City Cars

(Quellen: carscoops.com; pinterest.de/explore/stadtauto) Während es schon einige wissenschaftliche Artikel über den Einfluss von Zeitlücken autonomer Fahrzeuge auf die Kapazität gibt, wurde die Kombination mit möglichen Kapazitätszuwächsen durch ein neues Fahrzeugdesign mit kürzeren Fahrzeugen noch nicht behandelt. Daher sollen in dieser Arbeit City Cars aus verschiedenen Blickwinkeln thematisiert werden und anschließend die Auswirkung autonomer City Cars auf die Straßenkapazität betrachtet werden.

Vorgehen:

  • Selbstständige Literaturrecherche zum Thema autonome City Cars

    Betreuung: Florian Dandl

     

    Routenplanung für Elektrofahrzeuge

    Für die Routenplanung von Elektrofahrzeugen sind zusätzliche Bedingungen im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen zu beachten. Kürzeste Routen sind nicht immer energieoptimal und führen ggf. zu einem höheren Energieverbrauch, etwa wenn eher Autobahnfahrten (schnellster Weg) als Innerorts-Fahrten (energieverbrauchsoptimierter Weg) vorkommen.

    Vorgehen:

    Betreuung: Lisa Kessler

     

    Zellularautomaten: Literaturrecherche zu Entstehung, Stand der Technik und Potentialen

    Bei Zellularautomaten handelt es sich um eine einfache Möglichkeit, Verkehr zu simulieren. Das bekannteste Beispiel hierfür ist das Nagel-Schreckenberg-Modell, welches hauptsächlich für den Autobahnverkehr Verwendung findet. In der Arbeit soll anhand einer Literaturstudie die Entstehung der Zellularautomaten und ihre Weiterentwicklung bis zum heutigen Stand der Technik aufgezeigt werden. Auch sollen eventuelle Schwächen und Nachteile identifiziert und Verbesserungspotentiale erkannt werden.

    Vorgehen:

    Betreuung: Benedikt Bracher

    Erstellung eines Verkehrs- und Parkplatzkonzeptes für die General-Steinhoff-Kaserne Berlin

    In der General-Steinhoff-Kaserne (GSK) in Berlin finden derzeit und zukünftig umfangreiche Baumaßnahmen statt. Diese haben zum Ziel das Kommando Luftwaffe, welches derzeit noch in Köln und Berlin disloziert ist am Standort Berlin zusammenzuführen. Zudem ist die Sanierung und der Neubau von Unterkunfts-gebäuden geplant.

    Die Zustationierung von über 400 Soldatinnen und Soldaten sowie der Aufwuch der Unterkunftskapazitäten hat im Falle der GSK zur Folge, das über ein Verkehrs- und Parkplatzkonzept grundsätzlich nachgedacht werden muss.

    Ziel des Verkehrs- und Parkplatzkonzeptes ist es, den Bedarf an Parkplätzen und Straßen unter den wissenschaftlichen Aspekten der Raumplanung in Verbindung mit den Grundlagen der Infrastrukturplanung der Streitkräfte ermittelt zu wissen, um im Anschluß daraus Infrastrukturmaßmnahmen abzuleiten und umzusetzen.

  • Betreuung: Dr. Kienlein