2016

2017

 

Casino der UniBw München, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

 

  • 9. Seminar Wasserversorgung - 14.09.2017

Die gesicherte Bereitstellung von Trinkwasser in ausreichender Menge und in der geforderten Qualität, in allen Situationen, stellt eine dauerhafte Aufgabe und häufige Herausforderung für Kommunen und Wasserversorgungsunternehmen dar. Maßnahmen zur Erhöhung der
Versorgungssicherheit bildeten beim diesjährigen Seminar Wasserver-
sorgung daher einen besonderen Schwerpunkt. In Kooperation mit der DVGW Landesgruppe Bayern und der ITIS e.V. richtete die Professur für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik der Universität der Bundeswehr zum neunten Mal diese jährlich stattfindende Vortragsveranstaltung aus, die sich mit politischen, wirtschaftlichen und technischen Fragen der Wasserversorgung befasst.

In einem einführenden Vortrag wurden die aktuellen Entwicklungen in der bayerischen Wasserversorgung durch Herrn Ratzinger (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz) thematisiert und dargestellt. Da die Unterstützung kleiner Wasserversorgungsunternehmen ein Schwerpunkt der Arbeiten der Universität der Bundeswehr ist, befassten sich zwei der diesjährigen Vorträge mit der Erhöhung der Versorgungssicherheit durch Verbesserungen im Bereich der Betriebssicherheit. Durch Praxisbeispiele zur Betriebsorganisation (Andrea Zenker, aquadrat ingenieure) und zur Umsetzung der interkommunalen Zusammenarbeit (Dr. Andreas Gaß, Bayerischer Gemeindetag) wurden genau jene Bereiche der kleinen Wasserversorgungsunternehmen adressiert, für die im Rahmen des von der Universität der Bundeswehr bearbeiteten DVGW Forschungsprojekt zur Situationsanalyse der kleinräumigen Struktur der Wasserversorgung großer Handlungsbedarf ermittelt wurde. Die Teilnehmer des
Seminars zeigten besonders großes Interesse an der Unterstützung des Betriebs durch Einführung von Betriebsführungssoftware sowie an den vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Wasserversorgungsunternehmen.

Für den Bereich der Technik wurde die Thematik der Löschwasser-
berechnung und die hierzu notwendige Netzmodellierung (Dr. Deuerlein, 3S Consult), sowie die Energiegewinnung im Wasserverteilungsnetz durch intelligentes Druckmanagement (Prof. Günthert, Universität der Bundeswehr) vorgestellt.

Kommunen, Brand- und Katstrophenschutz sowie Wasserversorgungsunternehmen beschäftigen sich entsprechend ihrer Verantwortung heute auch zunehmend mit der Versorgungssicherheit im Sinne von Angriffssicherheit von Wasserversorgungsanlagen. Herr Prof. Krause (Universität der Bundeswehr) zeigte in seinem Vortrag zum Stand der Notfallvorsorgeplanung, welcher im Rahmen des vom BBK geförderten Forschungsprojekts „NoWa“ ermittelt wurde, dass es zwischen WVUs und Kommunen Abstimmungsbedarf hinsichtlich Zuständigkeiten und Umgang mit Ressourcen zur Ersatzversorgung gibt.

Durch den Trend der Digitalisierung und die zunehmende Anzahl der erneuerbaren, dezentralen Energiequellen steigt die technische Komplexität der Wasserversorgungsanlagen, jedoch nimmt auch das Risiko eines Stromausfalls zu. In seinem Vortrag zu Auswirkungen eines Stromausfalls auf die Wasserversorgung präsentierte Herr Braun (Regierung Schwaben) Ergebnisse einer Studie mit zahlreichen Wasserversorgern im Regierungsbezirk und stellte mögliche Lösungsansätze zur Erhöhung der
Resilienz der Wasserversorgung vor.

Insgesamt bestätigte die positive Resonanz der Teilnehmer die Relevanz der Themenstellungen. Es wurde allerdings auch deutlich, dass nach wie vor für Wasserversorger und Kommunen viele offene Fragestellungen in Bezug auf die Versorgungssicherheit bestehen.

Die Tagungsunterlagen der Vortragsveranstaltung können für 35 €
bestellt werden unter: swa@unibw.de

 

Abbildung 1: Anteil versorgter Einwohner abhängig von der Dauer eines Stromausfalls (Ergebnisse des Forschungsprojekts NoWa sowie der Studie im Regierungsbezirk Schwaben)



Abbildung 2: Blick auf die Teilnehmer des 9. Seminars Wasserversorgung


8. dex summer school - 02.-07.07.2017

 

  • 2. Kinderuni 2017: "Wie wird Schmutzwasser wieder sauber?" - 10.05.2017

https://www.unibw.de/medz/mediathek-de/wie-wird-das-schmutzwasser-wieder-sauber

Wenn wir Durst haben oder Wasser brauchen, gehen wir einfach zum Wasserhahn. Des Weiteren benutzen wir täglich mehrfach die Toilette. Gleichzeitig gibt es in vielen Ländern dieser Welt nicht genügend Wasser und viele Kinder haben keinen Zugang zu Trinkwasser oder gar zu
sanitären Einrichtungen. Unser sauberes Wasser ist also keine Selbst-
verständlichkeit. Aber was passiert mit unserem schmutzigen Wasser? Wieso sind unsere Flüsse sauber? Und kann man Wasser aus der Toilette trinken? Im praktischen Teil der Vorlesung wurde demonstriert, wie sich verschmutztes Wasser in klares Wasser "verwandeln" lässt.

Die Beantwortung dieser Fragen haben 45 Mädchen und Jungen gespannt verfolgt.


 

  • Ressource Klärschlamm: Ansätze für zukunftsfähige Nutzungsstrategien - Vortragsveranstaltung mit Fachausstellung - 26.04.2017

Ist Klärschlamm tatsächlich eine Ressource?

Wie kann Klärschlamm zukünftig verwertet werden?

Die Klärschlammbehandlung mit den verschiedenen Verwertungs-/
Entsorgungswegen steht vor großen Herausforderungen, nicht zuletzt durch die aktuellen politischen Entwicklungen, von der Novellierung der Klärschlammverordnung bis hin zum Klimaschutzplan 2050.

Ziel ist die Minimierung der gesamtökologischen Auswirkungen einer zukunftsfähigen Klärschlammverwertung bei gleichzeitiger Nutzung der im Klärschlamm enthaltenen Ressourcen, vor allem Energie und Phosphor. Die Klärschlammbehandlung kann damit einen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten.

Quo Vadis?

Im Rahmen der Vortragsveranstaltung „Ressource Klärschlamm: Ansätze für zukunftsfähige Nutzungsstrategien“ wurden mit Vertretern aus
Behörden, Wissenschaft, Betrieb und Planung Lösungsansätze für
zukunftsfähige Nutzungsstrategien aufgezeigt und diskutiert. Natürlich stand auch der gemeinsame Austausch im Fokus.

 

2016

 

  • Seit dem 01.10.2016 ist die Professur unter neuer Leitung.

 
  • 8. Seminar Wasserversorgung - 15.09.2016

Das diesjährige Seminar Wasserversorgung der Professur für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik der Universität der Bundeswehr München umfasste technische, wirtschaftliche als auch soziale Aspekte der Trinkwasserversorgung.
Die aktuellen Entwicklungen der bayerischen Wasserversorgung wurden durch Herrn Dr. Zuber (Bayerisches Landesamt für Umwelt) thematisiert. Er ging in seinem Vortrag auch auf die beiden Leitfäden „Einsparung von Kosten und Energie in der Trinkwasserversorgung„ sowie „Checkliste und Handlungsempfehlungen für eine sichere Trinkwasserversorgung durch kleine Wasserversorgungsunternehmen in Bayern„ ein, die durch die Professur erarbeitet wurden. Da die Unterstützung kleiner Wasserversorgungsunternehmen ein besonderer Schwerpunkt der Arbeiten der UniBW ist, ging Herr Schröppel (TS Kompakt) darauf ein, wie auch kleine WVU das Technische Sicherheitsmanagement des DVGW erfolgreich umsetzen können.
Ansätze zur Interaktion zwischen Wasserversorgern und Bürgern sowie zur Steigerung der Wahrnehmung der Wasserinfrastruktur stellten Herr Rubach (STWB Stadtwerke Bamberg) und Herr Tragner (Tatwort) vor.
Da die gesicherte Bereitstellung von Trinkwasser in ausreichender Menge und in der geforderten Qualität eine dauerhafte Aufgabe der Kommunen und WVU ist, stellte das Thema Nachhaltigkeit beim diesjährigen Seminar Wasserversorgung einen besonderen Schwerpunkt dar. Herr Strehler (Wasserwirtschaftsamt Hof) stellte ein konkretes Fallbeispiel zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit in der Nördlichen Frankenalb vor. Vorsorgeleistungen der WVU für den Gewässer- und Gesundheitsschutz wurden von Herrn Dr. Petry (DVGW) präsentiert. Ansätze zur Sicherung eines ausreichend qualifizierten Personalnachwuchs in den WVU zeigte Herr Dehne (Wasserwerk Schwabmünchen) in seinem Vortrag.
Das Projekt „Nachhaltigkeitscontrolling siedlungswasserwirtschaftlicher Systeme“, an welchem die Professur mitgewirkt hat, wurde durch Herrn Dr. Möller (aquabench) vorgestellt. Er zeigte auf, welche Ansätze zu einem Controlling der Nachhaltigkeit heute aus wissenschaftlicher Sicht diskutiert werden und wie diese bereits in die Praxis eingeführt werden.
Die zahlreichen anregenden Diskussionen sowie das neue Catering rundeten die Veranstaltung ab.
 

 

 
 

 

Sie möchten Informationen über das 9. Seminar Wasserversorgung am 14. September 2017 erhalten? Schicken Sie einfach eine Mail an Frau Lisa Broß.

 

  • Teilnahme am Gemeinschaftsstand "Research and Education" - 30.05.-03.06.2016

IFAT.DE

Eingang West Messe München 2016

 

Get together am Gemeinschaftsstand Research and Education am 30.05.2016

 

Studentenrundgang 2016

Die nächste Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft findet vom 14. Mai bis 18. Mai 2018 statt.

Die Professur wird wieder auf dem Gemeinschaftsstand "Research and Education" vertreten sein.

Leitung:

Prof. Dr.-Ing. habil.
Christian Schaum

Universität der Bundeswehr      München
Institut für Wasserwesen
Werner-Heisenberg-Weg 39
D-85577 Neubiberg


Gebäude: 41/100, Raum: 4119

Tel.: +49 (0) 89 6004-2061
Fax: +49 (0) 89 6004-3858