Regenrückhaltebecken am Höttinger Graben

Regenrückhaltebecken am Höttinger Graben

Eine geplante Retentionsanlage oberhalb der Gemeinde Hötting (Ortsteil von Innsbruck) soll über eine quer zum Gebirgstal verlaufende Winkelstützmauer realisiert und mit einem verschließbaren Grundablass Paar und einer aufgesetzten Stauklappe versehen werden. Eine Planansicht und die Modell-Realisierung dieser Stützmauer mit den genannten Abfluss-Komponenten zeigen die Abbildungen unten. Die Bestimmung
und gegebenenfalls Optimierung ihrer Abflussleistungen sollte im Modellversuch in Abhängigkeit der Einstauhöhe erfolgen. Bestandteil der Untersuchung war zudem ein Tosbecken das unmittelbar unterstrom der beiden Grundablässe vorgesehen ist. Neben der Erstellung eines Konzeptes für das Tosbecken war eine Realisierung und Optimierung im Modell erforderlich. Zudem sollte das Geschwindigkeitsfeld das sich beim Befüllen und Entleeren des Beckens ober- und unterstrom der Staumauer einstellt, hinsichtlich der Erosionsgefährdung beurteilt werden. Abschließend wurden ein Schrägrechen und ein Wildholzrechen im Modell realisiert und untersucht.

 

Auftraggeber: Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung

Projektbearbeitung: Dr.-Ing. Helmut Kulisch

Projektlaufzeit: 2012