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Turbulenzuntersuchung granularer Suspensionen

Turbulenzuntersuchung von granularen Suspensionen

Im Rahmen eines Verbundprojektes mit der Bundesanstalt für Wasserbau in Hamburg und  des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, werden am Institut für Wasserwesen der Universität der Bundeswehr München Turbulenzuntersuchungen an granularen Suspensionen durchgeführt. Dabei sollen erweiterte Erkenntnisse über das Fließverhalten von Flüssigschlicken in Küstengewässern gewonnen werden. Insbesondere die Turbulenzdämpfung durch Schlick und der Übergang der festen Gewässersohle zur Wasserphase sollen experimentell und numerisch untersucht werden.

Unter anderem werden dabei rheologische Versuche hinsichtlich des Auftretens von Turbulenz durchgeführt, wobei unterschiedliche Materialien und Zusammensetzungen geprüft werden. Zeitgleich wird ein numerisches Modell des Versuchsstands aufgebaut, welches anhand von experimentell erhobenen Daten kalibriert werden soll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild rechts:Viskositätskurven für Wasser bei T=10°C und unterschiedlichen Spaltabständen h. Wasser als Newtonsches Fluid  weist bis zum Einsetzen der Turbulenz eine konstante Viskosität gegenüber Scherung auf. Bei erhöhten Scherraten ist der Beginn der Turbulenz durch den Anstieg der Viskosität erkennbar.

Bild links: Rheometer der Fa. Anton Paar (Physica MCR). Eignet sich für Rotations- und Oszillationsversuchen mit verschiedenen Messsystemen.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Andreas Malcherek

Projektbearbeitung: M.Sc. Oliver Chmiel

Projektlaufzeit: seit 01/2015