Korndichte

Korndichte

Bestimmung der Korndichte nach DIN 18124

Anwendung

Die Korndichte dient als Hilfsgröße zur Bestimmung des Porenanteils, des des Wassergehaltes durch die Tauchwägung, Ermittlung der Schrumpfgrenze und der Korngrößenverteilung einer Bodenprobe durch die Sedimentationsanalyse sowie zur Auswertung des Proctorversuchs.

Definition

Die Korndichte ist die Rohdichte der festen Einzelbestandteile des Bodens. Sie ist das Verhältnis zwischen der Trockenmasse der festen Einzelbestandteile des Bodens  und dem Volumen der Einzelbestandteile einschließlich ihrer  von der Messflüssigkeit nicht  benetzten Hohlräume.

Durchführung

Das Volumen der Körner wird in einem Kapillarpyknometer mit bekanntem Volumen bestimmt. Die Körner werden eingefüllt. Anschließend wird das Restvolumen des Kapillarpyknometers mit destilliertem Wasser aufgefüllt und die Masse gemessen. Da die Dichte des Wassers von der Temperatur abhängig ist muss diese bekannt sein.

Geräte

Thermometer, Wasserbad, Reibeschale, Exsikkator, Trockenofen, Kapillarpyknometer, Feinwaage
Kornd

Kapillarpyknometer