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Alternative Rekultivierungsmaterialien für Deponieoberflächenabdichtungen



Auf dem Gelände der Universität der Bundeswehr in München, wird seit 2002 ein Messfeld zur Untersuchung alternativer Rekultivierungsmaterialien von Deponieoberflächenabdichtungen betrieben. Der Bau und der Betrieb des Messfeldes wurden vom Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltschutz finanziert. Weitere Unterstützung verdankt das Institut der Firma NAUE GmbH & Co. KG.

Sachbearbeiter: Dipl.-Ing. Stefan Schmitz, Dipl.-Ing. Markus Kring

Zusammenfassung:

Auf einem etwa 600 m² Messfeld wurden 4 lateral getrennte Teilmessfeld errichtet um verschiedene Rekultivierungsmaterialien bei gleichen hydrologischen Bedingungen untersuchen und mit einander vergleichen zu können.

Als Rekumaterial kam Kompost (Feld 1), Rotlage verdichtet (Feld 2), Rotlage unverdichtet (Feld 3) und Kieswaschschlämme aus der Kieswäsche (Feld 4) zum Einsatz. Die Dicke der gesamten Rekultivierungsschicht wurde mit 1,5 m realisiert.

Ziel der Untersuchungen ist es, den Wasserhaushalt, die Pflanzenentwicklung und die Dichtwirkung der verlegten Geosynthetischen Tondichtungsbahnen zu untersuchen. Es sollen kostengünstige Alternativen für Oberflächenabdichtungen vorgestellt werden.

Um den Wasserhaushalt zu kontrollieren wurden FDR-Sonden, Tensiometer mit Saugspannungs- und Temperaturmessern und ein Kippwaagensystem installiert.










    
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Aufbau des Messfeldes im Schnitt
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Bau des Messfeldes

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Blick auf das Messfeld nach einem Jahr