Climate

Geoscientific Spitsbergen-Expedition (SPE) 1990-1992

General Informations about Spitsbergen

 


Climate

(only in German)
 

 
Das für die nördliche Lage Spitzbergens ungewöhnliche Vorkommen von Kohle zeigt für die geologische Vergangenheit Spitzbergens ein sehr warmes Klima an. Das jetzige arktische Klima wird vom Golfstrom beeinflusst, der die Fjordmündungen West-Spitzbergens (Spitsbergen) noch eisfrei hält - sie frieren allerdings im Winter zu - und die Temperaturverhältnisse mildert. Die Durchschnittstemperatur beträgt im Juli +5°C und im Zeitraum von Januar bis März -12°C - allerdings können Maximalwerte von bis zu -50°C erreicht werden. Exakte Werte für die Wetterstation Isfjord Radio sind in der unten stehenden Karte oben rechts angegeben: dort beträgt die Jahresdurchschnittstemperatur -4,2°C und die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge 354 mm.

Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge beträgt für ganz Spitzbergen mit 300 mm nur etwa ein Drittel der Münchner Verhältnisse. Und während bei uns der längste Tag "nur" 16 Stunden hat, erhellt hier im Norden von Mitte April bis Ende August rund um die Uhr die Mitternachtssonne die Inselgruppe und von Ende Oktober bis Mitte Februar hüllt die Polarnacht das Land in permanente Dunkelheit.
Treibeis
 
Drift-ice on the northern coast of Spitsbergen
© 1991 Kleim
 
Climate Factors
Spitsbergen
Comparative Values Munich
Mean Temperatures
July + 5°C July (day)
July (night)
+ 23°C
+ 18 °
January to March
Maximum
- 12°C
- 50°C
January to March (day)
January to March (night)
+ 4°C
- 4°C
Rainfall Averages

Annual Average


Permafrost Soil

300 mm


100-500 m
Annual Minimum Average

Annual Maximum Average


750 mm

1.000 mm


Daylight Hours
Polar Night
   (27.10.-16.02.)
Midnight Sun
   (20.04.-24.08.)
0 hours

24 hours

21.07. (longest day)
16 hours
 
 
Klimawerte
 
Spitsbergen - Climate
© 1995 Kleim
 


 
Logo-CT

SPE Logo

Sponsors

In cooperation with the Norwegian Polar Institute (NPI), supported by the Alfred-Wegener-Institute for Polar and Marine Research (AWI) and sponsored by the German Research Foundation (DFG) and the Swiss National Science Foundation (SNSF)