Heft 57

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation
der Universität der Bundeswehr München

 


 

  • Inhalt
  • Zusammenfassung
  • Bestellung

 


 

Heft 57

Ländliche Kulturgeschichte und Landentwicklung
Teil II

Autor: G. Oberholzer

Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, 1997
186 Seiten

 


 

Inhalt

Vorwort

Einleitung

Ländliche Museen als Museen der Ökologie und Ländlichen Kultur
- Gestaltung und Verbund -

Der Schneiderhof in Endenburg-Kirchhausen

  • Konzeption für ein Museum der Schwarzwälder Hausbrennerei 1992
    - Nachtrag 1996
  • Seminare über Schwarzwälder Edelbrände
  • Unsere gefährdeten Haustierrassen

Der Resenhof in Bernau

  • Unsere traditionelle bäuerliche Küche
  • Das alte Brauchtum

Das Heimatmuseum Görwihl

  • Zur Geschichte der Hotzenwälder Tracht

Vorschläge und Konzeptionen für weitere Museen

  • Die Katasterurmessung und die Flurbereinigung
  • Hauszeichen und Hausnamen
  • Unsere Bienen
  • Tiere des Waldes
  • Zur Kulturgeschichte der Vogelhaltung und -zucht wie auch des Vogelfangs
  • Konzeption für ein Markgräfler Weinmuseum

Zusammenfassung und Schlußwort

 


 

Zusammenfassung und Schlußwort

Teil II der "Ländlichen Kulturgeschichte und Landentwicklung" führt die in Teil I vorgestellten Gedanken und Beispiele zum Themenbereich "Ländliche Museen" weiter. Nach grundsätzlichen Überlegungen zu ländlichen Museen der Ökologie und ländlichen Kultur, in denen die Partizipation der Bürger, die Einbeziehung von Natur und Landschaft sowie der Verbund der Museen angesprochen wird, folgen Sachgebiete, die vor allem für ländliche Museen des südlichen Schwarzwaldes interessant und attraktiv sind. Schwerpunkte dazu bilden: die Schwarzwälder Hausbrennerei, die Trachtengeschichte, der frühere Vogelfang und die Vogelzucht sowie die Konzeption für ein Merkgräfler Weinmuseum. Es wird jedoch auch eine Reihe anderer Vorschläge vorgestellt, so zum Beispiel über die gefährdeten Haustierrassen, die Bienen, die Tiere des Waldes und die traditionelle bäuerliche Küche.

Heft II bietet sozusagen einen Einblick in das Werkstatt-Heft eines Landentwicklungsingenieurs, der sowohl Anregungen geben will wie auch deren Verwirklichung im Auge haben muß. Sein Ziel ist es, den ländlichen Raum als eigenständige Einheit, auch in kultureller Hinsicht, zu entwickeln und seine endogen Kräfte zu fördern. Da dies ein langfristiger Prozeß ist, wird das für das Gebiet des Südschwarzwaldes initiierte sozialempirische Experiment "Förderung der ländlichen Kultur durch Gründung, Weiterentwicklung und Verbund ländlicher Museen" ein Projekt mit offenem Ausgang bleiben - es sind dynamische Kräfte, vor allem auch personeller und finanzieller Art, die hier am Werke sind. Der "Schwung" ist an einem Ort stärker, am anderen wiederum schwächer, und so läuft dieser Prozeß mit recht unterschiedlichen "Geschwindigkeiten".

Mit dem Ende des 20. Jahrhunderts stehen wir inmitten eines großen Wandels aller Lebensbereiche unserer Gesellschaft. Deshalb ist der Rückblick immer wieder notwendig, denn nur wer weiß, woher er kommt, weiß auch, wo er steht!

Das gemeinsame Bemühen, die kulturellen Wurzeln der Vergangenheit zu erhalten, sie aber auch einzubringen in die neuen Lebensnotwendigkeiten, wird weiterhin ein wichtiges Anliegen der Landentwicklung bleiben! Möge dieses Heft einen Beitrag dazu leisten!

 


 

 

Schriftenreihe