Heft 4

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation
der Universität der Bundeswehr München

 


 

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Heft 4

Seminar über Deformationsanalysen
gehalten an der Hochschule der Bundeswehr München

mit Beiträgen von: E. Baumann, W. Caspary, H. Dupraz, W. Niemeier, H. Pelzer, E. Kuntz, G. Schmitt, W. Welsch

Hochschule der Bundeswehr München, Neubiberg, 1979
106 Seiten

 


 

Inhalt

Vorwort

Beschreibung der Testbeispiele

 


 

Welsch, W., München:
Entwicklung der Analyse von Deformationsmessungen mit Hilfe geodätischer Netze

Baumann, E., Stuttgart:
Deformationsanalyse nach dem Nabla-Verfahren

Kuntz, E., Schmitt, G., Karlsruhe:
Analyse von Deformationsmessungen mit Hilfe relativer Fehlerellipsen

Dupraz, H., Niemeier, W., Pelzer, H., Hannover:
Analyse von Deformationsmessungen durch Klaffungszerlegung

Caspary, W., München:
Deformationsanalysen durch Untersuchung von Teilnetzen

 


 

Anhang 1

Anhang 2

 


 

Vorwort

Im letzten Jahrzehnt haben sich die Methoden der Analyse von Deformationen geometrisch definierter Objekte geändert.

Das grundsätzliche geodätische Verfahren, Veränderungen wiederholt eingemessener Punkte, die das zu untersuchende Objekt diskretisieren und in ihrer Gesamtheit ein geodätisches Netz bilden, der Deformationsanalyse zugrunde zu legen, ist das gleiche geblieben. Geändert haben sich dagegen die Mittel, mit denen die die Punkte verbindenden Elemente, insbesondere die Entfernungen innerhalb des Netzes beobachtet werden, und die Hilfsmittel, mit den die ausgeführten Beobachtungen ausgewertet und ausgeglichen werden. Die Möglichkeiten elektronischer Messungen und Berechnungen haben einer umfassenderen und strengen Lösung der anstehenden Probleme den Weg geebnet und dem allgemeinen Trend zu digitaler und numerischer Behandlung neue Möglichkeiten eröffnet.

Eine ausgleichungstechnisch strenge Verarbeitung aller Beobachtungen und Informationen ist Voraussetzung für die statistisch angesicherte Beurteilung und Interpretation der Ergebnisse, die gerade bei Deformationsuntersuchungen häufig von großer Bedeutung sind.

Dies erkennend und die modernen Möglichkeiten nutzend, wurde in den vergangenen Jahren eine Vielfalt von Verfahren entwickelt, die das Problem der statistischen Deformationsanalyse lösen.

Zum gegenwärtigen Stand ist es von Vorteil, die verschiedenen Methoden an einem Objekt mit denselben Meßdaten zu erproben und die erzielten Ergebnisse zu vergleichen. Eine Gelegenheit hierzu bot das Seminar, zu dem die Lehrstühle für Ingenieurgeodäsie und Vermessungskunde der Hochschule der Bundeswehr München eingeladen haben und über das in dem vorliegenden Heft berichtet wird.

 

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