Heft 35

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation
der Universität der Bundeswehr München

 


 

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Heft 35

Landespflege in der Flurbereinigung
Teil IV

Autoren: G. Oberholzer, E. Paßberger

Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, 1988
149 Seiten

 


 

Inhalt

Einleitung

E. Paßberger:
Die Einbindung der Landschaftsplanung in die Flurbereinigung in ein langfristiges Landentwicklungskonzept

G. Oberholzer:
Die Eigentumszuordnung landschaftspflegerischer Anlagen

G. Oberholzer:
Organisation und Sicherung der Pflege

G. Oberholzer:
Die Einbindung der Landwirtschaft in die Landschaftspflege

G. Oberholzer:
Bürgerbeteiligung in der Landschaftspflege

E. Paßberger:
Anmerkungen zum historischen Landschaftsbild, zur Biotoppflege und zur Detailplanung

Anlagen

 


 

Einleitung

Der vorliegende Teil IV der "Landschaftspflege in der Flurbereinigung" enthält Gedanken und Einsichten, welche die beiden Verfasser aus der Bearbeitung eines Forschungsprojektes über den Vollzug der Landschaftsplanung in der Flurbereinigung gewonnen haben. Dieses Projekt im Auftrag der Bayerischen Flurbereinigungsverwaltung hatte zum Ziel, den Vollzug der Landschaftsplanung nach §§ 41 und 58 FlurbG und die weitere Entwicklung der neugeschaffenen landschaftspflegerischen Anlagen und gesicherten Landschaftsbestandteile nach der Flurbereinigung zu analysieren. Dazu wurden stichprobenartig Flurbereinigungsverfahren über ganz Bayern, deren Planfeststellungen etwa 10 Jahre zurückliegen, untersucht. Der sehr umfangreiche Untersuchungsbericht wird nicht veröffentlicht, da er sehr viele lokale Details und verwaltungsinterne Bezüge enthält.

Die hier vorliegende Abhandlung zeigt einige Erkenntnisse der Untersuchung, die für allgemein interessierend gehalten werden, auf, geht jedoch weit darüber hinaus, indem zusätzliche Überlegungen mit einbezogen wurden. Dabei sind es vor allem die Problembereiche Einbindung der Landschaftsplanung in ein einheitliches und langfristiges Landentwicklungskonzept, Eigentumszuordnung der landschaftspflegerischen Anlagen und deren Pflege, Beteiligung der Landwirte und der übrigen Bürger in der Landschaftspflege, die hier behandelt wurden.

Diktion und Argumentation der beiden Autoren sind z.T. recht unterschiedlich - eine Vereinheitlichung war nicht angestrebt -; es gibt immer auch verschiedene Wege zur Wahrheitsfindung.

Mögen die hier vorgelegten Gedanken mit dazu beitragen, die Flurbereinigung als ein sehr wirksames Handlungsinstrument für die Verbesserung der Umweltsituation zu fördern und den Meinungsaustausch zwischen all denen, die an der Weiterentwicklung des ländlichen Raumes interessiert sind, zu intensivieren!

 

 


 

 

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