Heft 3

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation
der Universität der Bundeswehr München

 


 

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Heft 3

Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit elektronischer Neigungsmesser

Autoren: W. Caspary und A. Geiger

Hochschule der Bundeswehr München, Neubiberg, 1978
62 Seiten

 


 

Inhalt

Einleitung

Röhrenlibellen

  • Krümmungsfehler
  • Äußere Fehlereinflüsse
    • Fehler wegen Temperaturänderungen
    • Fehler wegen Temperaturgefälle
    • Verbindung mit dem Instrument
  • Das Schwingungsverhalten
  • Zusammenfassung

Elektronische Neigungsmesser

  • Elektrolytlibellen
    • Die "Elektronische Wasserwaage" EWB von Schmidt
    • Das TM-1 "Biaxial Tiltmeter" von Kinemetrics
  • Pendelneigungsmesser
    • Die "Elektronische Libelle" TALYVEL
    • Das "Elektronische Nivelliergerät" Niveltronic
    • Die "Inclinometer" von Schaevitz
  • Schwingsaitenneigungsmesser
  • Zusammenfassung

Untersuchungen an elektronischen Neigungsmessern

  • Meßanordnung und Auswertemodell
  • Die Meßgenauigkeit
  • Stellenbedingte Abhängigkeit der Angabe
  • Der Umkehrfehler
  • Nullpunktskonstanz
  • Einfluß der Temperatur
  • Der Einfluß eines Temperaturgradienten
  • Der Einfluß der Querneigung
  • Das dynamische Verhalten elektronischer Neigungsmesser
  • Zusammenfassung

Anwendungen elektronischer Neigungsmesser

 


 

Literaturverzeichnis

 


 

Einleitung

Die genaue Messung kleiner Neigungen spielt in der Geodäsie von je her eine bedeutende Rolle. Mit wenigen Ausnahmen sind die geodätischen Meßelemente am Lot orientiert und erfordern bei der Messung eine präzise Realisation der Lotrichtung im Instrumentenstandpunkt. Die Röhrenlibelle ist das klassische Instrument, das für diese Zwecke eingesetzt wird.

Ein Abriß der Leistungsfähigkeit von Sekundenlibellen, wie sie sich heute in der Literatur darstellt, wird im 2. Kapitel gegeben. Dies ist deshalb von Bedeutung, da sich die gesicherten Erkenntnisse über Flüssigkeitslibellen unmittelbar auf einen Teil der elektronischen Neigungsmesser, nämlich die Elektrolytlibellen übertragen lassen.

Neue Aufgaben im Bauwesen, im Maschinenbau und in der Luft- und Raumfahrttechnik führten zur Entwicklung elektronischer Neigungsmesser, die in Bezug auf die Genauigkeit den Sekundenlibellen zumindest ebenbürtig, für viele Anwendungen wegen der einfachen Möglichkeit der Registrierung der Meßwerte aber weit überlegen sind.

Es gibt bisher nur wenig Veröffentlichungen, die sich mit den Eigenschaften der elektronischen Neigungsmesser befassen, und diese beziehen sich alle auf den Neigungsmesser TALYVEL. Die Verfasser haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, einen Überblick über die zur Zeit erhältlichen elektronischen Neigungsmesser zu erarbeiten (3. Kapitel) und durch Labormessungen für eine Auswahl davon, einen Beitrag zur Ermittlung der Leistungsfähigkeit zu liefern.

Über die Laboruntersuchungen, die in den Jahren 1976 und 1977 durchgeführt wurden, wird im 4. Kapitel berichtet. Es wurden insgesamt rund 160 Beobachtungen mit durchschnittlich 80 Einzelwerten als Grundlage der Ergebnisse ausgewertet.

Es ist den Verfassern ein Bedürfnis, den Herren Dipl.-Ing. Bisle, der den größten Teil der Beobachtungen durchführte, und cand. Ing. Hampp, der auf verschiedenen EDV-Anlagen die notwendigen Ausgleichungen rechnete, für ihre konstruktive Mitarbeit zu danken.

Im 5. Kapitel wird ein Überblick über die bisher durch Veröffentlichung bekannt gewordenen Erfahrungen beim Einsatz der elektronischen Neigungsmesser gegeben, und es werden weiter Möglichkeiten des Einsatzes diskutiert.

 

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