Heft 24

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation
der Universität der Bundeswehr München

 


 

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Heft 24

Brenta-Monographie
Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Hochgebirgskartographie

Mit Beiträgen von D. Beineke, H. C. Berann, W. de Concini, G. Hell, D. Herm, H. Immel, U. Kleim, G. Neugebauer, K. Ringle

Herausgeber: G. Neugebauer

Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, 1987
187 Seiten

 


 

Inhalt

Einleitung

Neugebauer, G.:
Die "Karte der Brentagruppe" 1:25.000 von 1908 in der Bearbeitung von L. Aegerter und H. Rohn

Die Erneuerung der "Karte der Brentagruppe" 1:25.000 von 1908

Hell, G., Ringle, K.:
Aerotriangulation "Brenta"

Beineke, D.:
Geometrisch-topometrische Genauigkeitsuntersuchung

Neugebauer, G.:
Topographisch-morphographische Untersuchung

Neugebauer, G.:
Geländeerkundung und topographischer Einsatzbericht

Neugebauer, G.:
Reproduktionstechnische Anwendungen und kartographische Bearbeitung

Kleim, U.:
Kartographische Originalherstellung

Herm, D., Immel, H.:
Geologisch-geomorphologische Erläuterung

De Concini, W.:
Zur Toponomastik in der Brentagruppe

Berann, H. C., Neugebauer, G.:
Die "Kartenprobe Brenta" in vogelschaubildlicher Darstellung

 


 

Anschriften der Verfasser

 


 

Einleitung

Der Lehrstuhl für Kartographie und Topographie an der Universität der Bundeswehr München hat es sich nach über einjähriger Vorbereitung 1982 zur Aufgabe gemacht, die Hochgebirgskarte der Brentagruppe 1:25.000 von L. Aegerter und H. Rohn aus dem Jahre 1908 zu erneuern und wieder herauszugeben. Diesem Entschluß ist ein Forschungsvorhaben zugrunde gelegt, das sich im Kern mit Untersuchungen zur Fortführung und Genauigkeit dieser in großen Teilen stark veralteten, in ihrer klassischen Felsdarstellung jedoch bis heute unerreichten Karte befaßt.

Die Ergebnisse dieses Forschungsvorhabens sind in der vorliegenden Monographie zusammengestellt. Mit ihren Beiträgen haben neun Verfasser elf Teilaspekte behandelt und damit eine breite Fächerung des Themas ermöglicht.

Den Anstoß zu diesem Projekt gab die erste Brentadurchquerung im Jahre 1975 mit meinem Bergfreund E. Quitt, welche mir eine hochalpine Formenwelt vor Augen führte, die, erschlossen von einem kühn angelegten Netz von Klettersteigen, stets wechselnde Szenerien einer daszinierenden Felslandschaft zeigt. Die dabei mitgeführte "Karte der Brentagruppe" 1:25.000 von 1908 des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins war quasi die zweite Faszination. In dieser Karte ist die Felslandschaft kartographisch in einer der Naturerscheinung angenäherten Form ausdrucksvoll wiedergegeben. Die Bearbeiter haben es verstanden, anspruchsvolle Vorstellungen von einer guten, landschaftsbezogenen Hochgebirgskarte mit hohem Anschaulichkeits- und Orientierungswert zu konkretisieren.

Brenta-1908.gif

 

Ausschnitt aus der Karte der Brentagruppe 1:25.000 von 1908

 

 


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