Heft 22

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation
der Universität der Bundeswehr München

 


 

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Heft 22

Beiträge zur Inertialgeodäsie
Geodätisches Seminar 25./26. September 1986

Herausgeber: W. Caspary, G. Hein und A. Schödlbauer

Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, 1987
386 Seiten

 


 

Inhalt

Vorwort

 


 

Caspary, W.:
Inertialplattformen: Meßprinzip und geodätische Nutzung

Joos, D. K.:
Inertialsensoren und Inertialsysteme

Lechner, W.:
Ausrichtung und Steuerung von Inertialplattformen

Schödlbauer, A.:
Geodätische Positionsbestimmung mit Inertialsystemen auf Bezugsellipsoiden

Eissfeller, B.:
Kalman-Filter und andere Echtzeitverfahren

Schröder, D., Wiegner, S., Grafarend, E., Schaffrin, B.:
Simulation eines geodätischen Inertialsystems

Lechner, W.:
Azimutbestimmung mit Inertialsystemen

Schäfler, R., Heger, W.:
Inertiale Schachtvermessung

Groten, E.:
Schwere als Stör- und Nutzsignal

Boedecker, G.:
Ausgleichungsmodelle für Inertialdaten

König, R.:
Inertialvermessungen im Testnetz Ebersberger Forst

Landau, H.:
Inertialvermessungen im Testnetz Werdenfelser Land

Hein, G. W.:
Trends und Perspektiven der Inertialgeodäsie

 


 

Teilnehmerliste

Programm

 


 

Vorwort

Die Inertialgeodäsie ist ein sehr junges Arbeitsgebiet, dessen Anfänge, soweit sie den zivilen Bereich betreffen, kaum mehr als zehn Jahre zurückliegen. Der erste offizielle Auftritt als Teil der geodätischen Wissenschaft erfolgte anläßlich der Generalversammlung der Internationalen Union für Geodäsie und Geophysik in Grenoble im August 1975. Seitdem hat es drei große internationale Symposien in Kanada gegeben, die ganz der Inertialgeodäsie gewidmet waren und den bemerkenswerten Fortschritt auf diesem Gebiet eindrucksvoll dokumentiert haben. An der Universität der Bundeswehr München wurde 1984 von den Unterzeichnern eine Arbeitsgruppe Inertialgeodäsie gebildet, die ein mit Drittmitteln gefördertes Forschungsprojekt durchgeführt hat. Zielsetzung war es, auf der Grundlage umfangreicher Meßkampagnen den derzeitigen Leistungsstand der Inertialtechnologie zu untersuchen, und zwar unter Einsatzbedingungen und für Meßaufgaben, wie sie für hiesige Verhältnisse typisch sind.

Das Seminar, dessen Beiträge in dem vorliegenden Heft zusammengefaßt sind, war eine der ersten größeren Veranstaltungen in Deutschland, die ganz der Inertialgeodäsie gewidmet worden ist. Es sollte dazu dienen, jüngere Fachkollegen für dieses neue Arbeitsgebiet zu interessieren und den Fachleuten der Praxis Anstöße zu geben, bei ihren Planungen für größere Vermessungsprojekte auch den Einsatz inertialer Methoden in ihre Überlegungen einzubeziehen. Dieses Ziel vor Augen erschien es den Veranstaltern geboten, die Thematik möglichst umfassend und systematisch zu präsentieren. Da diese Aufgabe von der Arbeitsgruppe Inertialgeodäsie nicht allein bewältigt werden konnte, wurden Experten anderer Universitäten und Forschungsstätten gebeten, an der Veranstaltung mitzuwirken.

Neben der Zielsetzung, die Fachkollegen über Grundlagen und Möglichkeiten der Inertialgeodäsie zu informieren, sollten im Rahmen des Seminars auch die Ergebnisse des vorerwähnten Forschungsprojektes der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Gerade diese Ergebnisse dürften dem Praktiker einen guten Einblick in die Leistungsfähigkeit der Inertialtechnologie eröffnen.

Die Veranstalter danken allen Referenten für die Mitwirkung an dem Seminar. Darüberhinaus gilt der Dank der Arbeitsgruppe dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, der Westfälischen Berggewerkschaftskasse, dem Bayerischen Landesvermessungsamt und verschiedenen Einrichtungen des militärischen Geodienstes, die durch Mithilfe bei der Finanzierung und bei der Durchführung das Forschungsprojekt unterstützt haben.

 

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