Heft 11

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation
der Universität der Bundeswehr München

 


 

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Heft 11

Elektrooptische Präzisionsstreckenmessung
Beiträge zum Geodätischen Seminar 23. September 1983

Herausgeber: W. Caspary und H. Heister

Hochschule der Bundeswehr München, Neubiberg, 1984
270 Seiten
vergriffen

 


 

Inhalt

Vorwort

 


 

Schnädelbach, K.:
Das Mekometer ME 3000 - Wirkungsweise und Probleme

Maurer, W.:
Zum Frequenzverhalten des Mekometers ME 3000

Hirsch, O., Nguyen, T.:
Ein objektiviertes Meßverfahren mit dem Kern-Mekometer

Loser, R.:
Zum Problem der Bestimmung der Additionskonstante

Kuntz, E., Meier-Hirmer, B., Seckel, H.:
Praktische Erfahrungen mit dem Mekometer ME 3000

Ritter, B.:
Erfahrungen mit dem Mekometer ME 3000 bei Deformationsmessungen in Island

Fröhlich, H.:
Die Bestimmung der äußeren Genauigkeit elektrooptisch gemessener Strecken mittels Varianzkomponentenschätzung

Wunderlich, T.:
Ein vertikales Distanznetz höchster Genauigkeit

Egreder, K.:
Bestimmung dreidimensionaler Koordinaten durch Streckenmessung

Caspary, W.:
Die Genauigkeit der Mekometermessungen auf der Prüfstrecke Neubiberg

Köngeter, W., Ruopp, M.:
Genauigkeitssteigerung bei Nahbereichsentfernungsmessern

Heister, H.:
Genauigkeitssteigerung elektrooptischer Entfernungsmesser durch Gerätekalibrierung

Witte, B., Schwarz, W.:
Erreichbare Genauigkeit mit speziell ausgewählten Distanzmessern - gezeigt am Beispiel des Autoranger-A

Gruber, C., Witt, L.:
OFZ 1 - ein externer Zähler zur Kontrolle der Modulationsfrequenzen elektroopitischer Entfernungsmesser

Bruckmüller, R.:
Automatische meteorologische Datenerfassung in der bodennahen Luftschicht

Zetsche, H.:
Vom Mekometer zum Geomensor

Hübner, W.:
Streckenmessung mit dfem Mekometer ME 3000 nach dem Zweifarbenprinzip

Gervaise, J.:
First Results of the Geodetic Measurements Carried Out with the Terrameter, Two-wave-length Electronic Distance Measurement Instrument

Scherer, M.:
Die Arbeitsweise des Präzisionsentfernungsmessers Polarodist

Dallmann, K.-J., Niemeier, W.:
Zur präzisen mechanischen Längenmessung im Nahbereich - Vorstellung und Vergleich der Geräteentwicklungen DISTINVAR, DISTOMETER und MPL 60

 


 

Programm

Teilnehmerliste

 


 

Vorwort

Die instrumentelle Weiterentwicklung der elktrooptischen Entfernungsmess hat in den letzten Jahren zu einer großen Typenvielfalt geführt. Wenn man jedoch Streckenmessungen im Genauigkeitsbereich von unter einem Millimeter durchführen will, so kommt dafür zur Zeit wohl nur ein Instrument in Frage, nämlich das bereits vor 15 Jahren entwickelte Mekometer. Um mit diesem Instrument optimale Ergebnisse zu erzielen, sind verschiedene Meß- und Kalibrierverfahren und insbesondere Zusatzeinrichtungen zur Frequenzkontrolle entwickelt worden.

Als das Institut für Geodäsie der Hochschule der Bundeswehr München 1982 eine Prüfstrecke für elektrooptische Entfernungsmesser einrichtete, entstand der Wunsch, die "wahren" Pfeilerabstände zu bestimmen, da es für die Kalibrierung von EDM-Geräten von besonderem Vorteil ist, wenn Soll-Strecken in das Auswertemodell eingeführt werden können.

So entschlossen sich die Veranstalter, sieben Institute - einschließlich der Herstellerfirma -, die sich durch besondere Aktivitäten auf dem Gebiet der Präzisionsstreckenmessung mit dem Mekometer ausgewiesen haben, dazu einzuladen, Messungen auf der Prüfstrecke durchzuführen. Die gemeinsame Auswertung der Messungen sowie der Vergleich der Ergebnisse sollten zu den angestrebten Soll-Strecken führen und zugleich helfen, die Frage zu klären, welche Streckengenauigkeit mit welchem Aufwand heute mit EDM-Geräten erreichbar ist. Um das Bild abzurunden, wurden in den Vergleich weitere Geräte (MA 100, Hp-Totalstation, Autoranger) einbezogen, deren Genauigkeit bei sorgfältiger Kalibrierung der des Mekometers am nächsten kommt.

Zum Abschluß dieser Aktivitäten hat das Institut für Geodäsie ein Seminar veranstaltet, in dem die Meß- und Analyseergebnisse vorgelegt wurden. Die Vorträge, die in diesem Heft abgedruckt sind, behandeln das Thema der elektrooptischen Präzisionsstreckenmessung in großer Breite. Ausgehend vom Funktionsprinzip des Mekometers über spezielle Frequenzmeßverfahren und praktische Erfahrungen werden die Ergebnisse auf der Prüfstrecke kritisch gewürdigt. In einem zweiten Teil werden grundsätzliche Probleme der Genauigkeitssteigerung angesprochen, sei es durch Kalibrierung, spezielle Meßprinzipien und Instrumentenentwicklung oder durch besonders repräsentative Erfassung der Meteorologie.

Die Veranstalter freuen sich sehr, Ihnen schon nach so kurzer Zeit mit dem vorliegenden Heft die überaus vielseitigen und interessanten Arbeiten zu diesem Themenkreis vorlegen zu können. Allen Autoren und Vortragenden sei an dieser Stelle nochmals für ihren Beitrag sowohl zum Erscheinen dieses Heftes als auch zum Zustandekommen des Seminars gedankt.

 

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