Heft 10

Schriftenreihe des Studiengangs Geodäsie und Geoinformation
der Universität der Bundeswehr München

 


 

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Heft 10

10 Jahre Hochschule der Bundeswehr München
Beiträge aus dem Institut für Geodäsie

Herausgeber: W. Caspary, A. Schödlbauer und W. Welsch

Hochschule der Bundeswehr München, Neubiberg, 1984
244 Seiten

 


 

Inhalt

Vorwort

 


 

Mathematische Grundlagen

Bode, K. A. W., Knickmeyer, E.H.:
Der Rang einer Summe positiv semidefiniter Matrizen und ein Beispiel zur Anwendung in der Geodäsie

Caspary, W.:
Parameterschätzung in linearen Modellen mit Hilfe von Projektoren

Glasmacher, H., Krack, K.:
Umkehrung von vollständigen Potenzreihen mit zwei Veränderlichen

Schwintzer, P.:
Zur Bestimmung der signifikanten Parameter in Approximationsfunktionen

 


 

Netzanalyse und -optimierung

Baumer, R., Heister, H.:
Das Programmsystem NOPTI II zum Entwurf des optimalen Beobachtungsplanes geodätischer Lagenetze nach invarianten Kriterien

König, R.:
Ein Konzept zur interaktiven Planung, Ausgleichung und Analyse geodätischer Netze

Welsch, W.:
Invarianzeigenschaften von Strainparametern

 


 

Landesvermessung

Krack, K., Schödlbauer, A.:
Bivariate Polynome zur genäherten Bestimmung von UTM-Koordinaten (Europa-Datum 1950) aus Gauß-Krüger-Koordinaten (Potsdam-Datum)

Schödlbauer, A.:
Strenge, nicht differentielle Lösung für den Ellipsoidübergang und die Koordinaten-Transformation nach Helmert im System der geographischen Koordinaten

 


 

Instrumentenkunde

Ellmer, W.:
Untersuchung und Einsatz von potentiometrischen Wegaufnahmen

Geiger, A.:
Aufbau und Funktionsweise von Kompensatoren in optischen Sekundentheodolithen und elektronischen Theodolithen

Tille, R.:
Einige moderne Verfahren zur Kalibrierung von Nivellierlatten

 


 

Vorwort

Vor 10 Jahren, im Oktober 1973, nahmen die ersten Studenten das Studium an der Hochschule der Bundeswehr München auf. Vorausgegangen war eine äußerst knapp bemessene Gründungsphase, und es folgte eine Aufbauphase, die durch Provisorien, durch Experimente mit Studien- und Prüfungsordnungen, durch das Ringen um öffentliche Anerkennung und durch Auseinandersetzungen um eine sich langsam festigende Struktur der Hochschule gekennzeichnet war. Diese Aufbauphase ist heute weitgehend abgeschlossen.

Der bayerische Kultusminister hat der Hochschule mittlerweile das Promotions- und das Habilitationsrecht verliehen und alle Examina als gleichwertig mit denen der öffentlichen Universitäten anerkannt.

Die Forschung ist in Gang gekommen und hängt wie überall in starkem Maße von der Drittmittelförderung ab. Die personelle und instrumentelle Ausstattung für Forschung und Lehre, die zunächst zügig nach Plan aufgebaut wurde, unterliegt freilich inzwischen den an allen Universitäten zu beklagenden Kürzungen und Einschränkungen. Die neuen Gebäude in Neubiberg erweisen sich schon als zu sparsam geplant. Und die Zahl der Studenten übersteigt das vorgesehene Maß. Die Hochschule der Bundeswehr hat sich damit zu einer ganz normalen deutschen Universität entwickelt.

Zentren der Lehre und Forschung sind die Institute, in denen fachlich verwandte Lehrstühle zusammengefaßt sind. Das Institut für Geodäsie, das wie die Hochschule nunmehr auf eine zehnjährige arbeitsreiche Aufbauphase zurückblicken kann, vereint in sich die Lehrstühle für

  • Allgemeine Geodäsie
  • Ingenieurgeodäsie
  • Vermessungskunde

und verfügt über ein modern ausgestattetes Geodätisches Labor.

Die Professoren und Wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts für Geodäsie haben das Jubiläum zum Anlaß genommen, ein Heft der Schriftenreihe des Wissenschaftlichen Studiengangs Vermessungswesen zu gestalten. Das Heft enthält Einzelbeiträge aus allen drei Lehrstühlen des Instituts. Die Beiträge lassen sich in die Themenkreise

  • Mathematische Grundlagen
  • Netzanalyse und -optimierung
  • Landesvermessung
  • Instrumentenkunde

gliedern und mögen dem geschätzten Leser in der Art einer Momentaufnahme einen Einblick in zur Zeit laufende Arbeiten des Instituts vermitteln.

 

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