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Elektronikerinnen / Elektroniker
für
Geräte und Systeme

Eine praktische Abschlussprüfung

 

( Quelle: Nicole Lach, Melanie Finze und Sandra Hierlmeier )
 

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Der Ausbildungsberuf im Überblick

Elektroniker/innen der Fachrichtung Geräte und Systeme fertigen Komponenten und Geräte und nehmen diese in Betrieb. Unterstützung der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Studenten gehört auch mit zum Aufgabenbereich.

 


Die Ausbildung im Überblick

Der Elektroniker/in für Geräte und Systeme ist ein nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannter Ausbildungsberuf. Die Ausbildung erfolgt nach den Vorgaben des Ausbildungsrahmenplanes der IHK.

Die Ausbildung dauert 3 ½ Jahre und wird im Gebäude 35/300 in 3 verschiedenen Laboren angeboten.

In geregelten Abschnitten findet Blockunterricht in der Berufsschule für Industrieelektronik in Langwied statt.

Im ersten Jahr bekommen der/die Auszubildende erst einmal Einblicke in die Grundlagen der Elektrotechnik/Elektronik und lernt verschiedenste Bauteile zu verstehen und einzusetzen. Außerdem erlernt er/sie den Umgang in der Löttechnik an praktischen Übungen, welches einer der wichtigsten Bestandteile der Ausbildung ist. Am Anfang der Ausbildung wird einem die mechanische Grundausbildung näher gebracht, die in der Regel 2 Wochen dauert. Auch im Bereich der Elektroinstallation und elektrische Schutzmaßnahmen darf man ca. 1-2 Wochen lang Übungen machen und Eindrücke sammeln.

Im zweiten Jahr werden die bereits vorhandenen Grundkenntnisse vertieft. Der/die Auszubildende lernt die  Funktionsweisen von umfangreicheren Schaltungen zu verstehen. Er/sie entwirft selbstständig Schaltungen und setzt diese praktisch auf einer Platine um. Auch das Programmieren von Mikrocontrollern in der Programmiersprache Assembler wird hier erlernt.

Im dritten Jahr erhält der/die Auszubildende praktische Projektaufgaben an denen er/sie seine/ihre erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellen kann. Außerdem werden die Inhalte der vorherigen Lehrjahre wiederholt und gefestigt.

Das vierte Lehrjahr besteht darin die Lerninhalte zu wiederholen und sich auf die Abschlussprüfung vorzubereiten.
 


Zu den Prüfungen

Die Abschlussprüfung Teil 1 die in der Mitte des zweiten Lehrjahres absolviert wird, besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil.

Zum praktischen Teil gehört das Bearbeiten von themengebundenen Aufgaben, das Bestücken und montieren verschiedener Bauteile auf einer Platine, die fertige Schaltung abzugleichen und diese in Betrieb zu nehmen. Ebenso gehört das Erstellen eines VDE-Messprotokolls zur Prüfung.

Zum schriftlichen Teil der Abschlussprüfung Teil 1 gehören Multiple Choice Aufgaben und ungebundene Aufgaben.

Das Ergebnis der Abschlussprüfung Teil 1 wirkt sich  mit 40% in der Gesamtabschlussnote aus.

Die Abschlussprüfung Teil 2 findet am Ende der Ausbildung statt und auch hier besteht die Prüfung aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil.

Der schriftliche Teil besteht aus Wirtschaft und Sozialkunde, Systementwurf und Funktions-und Systemanalyse.

Der praktische Teil läuft nach demselben Prinzip wie die Prüfung Teil 1 ab. Das Ergebnis der Abschlussprüfung wirkt sich mit 60% in der Gesamtabschlussnote aus.
 


Anforderungen

Erwünscht ist  mindestens ein guter Abschluss der Mittleren Reife oder ein sehr guter qualifizierender Hauptschulabschluss.

Des Weiteren sind Zuverlässigkeit, Logisches Denken, Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, handwerkliches Geschick, sowie Verantwortungsbewusstsein Voraussetzung.

 


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