Beruf? Berge!

April 2014: Matthias Döring, Absolvent des Studiengangs Staats- und Sozialwissenschaften, verbringt als Heeresbergführer einen großten Teil seiner Arbeitszeit im Freien.
Beruf? Berge!

Gipfelsieg auf dem Ortler

Als Matthias Döring noch Student an der Universität der Bundeswehr München war, berichtete der Hochschulkurier bereits einmal über ihn: Der damals 25-jährige Student der Staats- und Sozialwissenschaften war im August 2007 Teilnehmer einer Profiexpedition auf den Mount Kenya, das zweithöchste Bergmassiv in Afrika. Der Sportförderverein förderte seine Expeditionsteilnahme. Die Vorbereitungen waren intensiv und zeitaufwändig, doch das Studium hat augenscheinlich nicht darunter gelitten: Er schloss es 2008 mit der Note 1,4 ab.

 

 

Arbeitsplatz in Mittenwald

Der 32-jährige gebürtige Oberfranke trat 2001 als Gebirgsjäger bei der Bundeswehr ein. Heute ist Matthias Döring Berufssoldat, 2008-2009 war er im Auslandseinsatz in Afghanistan, Feyzabad, eingesetzt. Aktuell arbeitet der ausgebildete Heeresbergführer im Bereich Lehre/Ausbildung an der Gebirgs- und Winterkampfschule in Mittenwald. Ein Traum-Arbeitsplatz für jemanden, der wie er die Berge liebt und diese nicht nur in Berg- und Kletterschuhen erklimmt, sondern gerne auch mit den Skiern aufsteigt und abfährt - oder mit Hilfe des Gleitschirms vom Gipfel fliegt.

Das "Matterhorn Nepals" als Ziel

Als Bergführer bildet er nicht nur den militärischen Nachwuchs sowie Infanteriekompanien und spezialisierte Kräfte wie die Fernspäher für den Kampf in schwierigem Gelände und der Arktik aus, sondern führt auch privat Gruppen auf beliebte Gipfel der Alpen, etwa im März 2014 eine Freeride-Führungstour auf den Mittagskogel im Pitztal oder die bekannte Steilwand-Abfahrt „Neue Welt“ von der Zugspitze. Für ihn persönlich ist die technisch anspruchsvolle, aber wunderschöne, 6814 m hohe Ama Dablam, das „Matterhorn Nepals“, noch ein Ziel, das er gerne in seinem Bergsteigerleben erreichen möchte. Sein einjähriger Sohn Finn Maximilian ist momentan noch mit Bobby Car und Schlitten unterwegs. Aber wenn es nach seinen Eltern geht, sollen schon bald die ersten Gipfel um ihren Heimatort Garmisch-Partenkirchen gemeinsam bezwungen werden.
 

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