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Alumnus ist erster Cyber-Inspekteur der Bundeswehr

Der 5. April 2017 ist ein historischer Tag für die Bundeswehr. Im Rahmen eines feierlichen Appells stellte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen den neuen militärischen Organisationsbereich „Kommando Cyber- und Informationsraum“ (KdoCIR) in Dienst. An der Spitze der neuen Teilstreitkraft steht mit Generalleutnant Ludwig Leinhos ein Alumnus der Universität der Bundeswehr München.
Alumnus ist erster Cyber-Inspekteur der Bundeswehr

Generalleutnant Ludwig Leinhos studierte von 1976 bis 1979 Elektrotechnik in Neubiberg

 

Leinhos trat 1975 in die Bundeswehr ein. Von 1976 bis 1979 studierte er an der Hochschule der Bundeswehr in Neubiberg Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Nachrichtentechnik. Bereits in seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit einem IT-Thema, der „Assembler-Programmierung“. Im Rahmen seines weiteren militärischen Werdegangs übernahm er verschiedene Führungsverantwortungen im In- und Ausland im Bereich Führungssysteme, IT-Planung und Anwendung. Bevor er am 1. Juli 2016 Leiter des Aufbaustabes CIR wurde, war Leinhos Verantwortlicher für Cyber Defence im NATO Hauptquartier in Brüssel.

Am 5. April 2017 übernahm er von Ministerin von der Leyen das Kommando CIR, dessen Stärke im Juli 2017 bereits bei über 13.500 Mitgliedern liegen soll. Die Bundeswehr will damit ihre digitalen Kompetenzen bündeln und sich gegen Cyber-Bedrohungen aufstellen. Der Nachwuchs für CIR soll u.a. an Leinhos „alter Universität“ ausgebildet werden: 2018 startet der Masterstudiengang Cyber-Sicherheit an der Universität der Bundeswehr München. Unumstritten sind die neuen Aktivitäten der Bundeswehr im Bereich Cyber nicht, das weiß Leinhos, und er geht auf die Bedenken ein: „Ein möglicher Einsatz von Cyber-Fähigkeiten erfolgt immer im Rahmen des verfassungsgemäßen Auftrags der Streitkräfte nach einer umfassenden Prüfung der operativen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen“, zitiert ihn die Süddeutsch Zeitung am Tag nach seiner Ernennung zum Inspekteur Cyber- und Informationsraums.

Persönlich hat Leinhos seine Alma Mater zuletzt im vergangenen Herbst besucht, als er die Universitätsmitglieder in einem Vortrag über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Bundeswehr im Bereich Cyber Defence informierte. Leinhos ist verheiratet und hat zwei Söhne.

 

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