Rückkehr nach 40 Jahren

Oktober 2016: Der Studienjahrgang Luft- und Raumfahrttechnik 1976 trifft sich am alten Studienort und feiert ein bewegtes Wiedersehen.
Rückkehr nach 40 Jahren

Ehemalige Studierende und Lehrende des Jahrgangs LRT 1976

Am 29. Oktober 2016 sind rund 50 ehemalige Studenten und Professoren der Fakultät Luft- und Raumfahrttechnik an die Universität der Bundeswehr München zurück gekehrt. Anlass war ihr Studienjubiläum: Vor 40 Jahren, im Oktober 1976, hatten sie in Neubiberg ihr Studium aufgenommen. Zu diesem runden Jubiläum sprachen die Präsidentin der Universität der Bundeswehr München, Prof. Merith Niehuss, der Dekan der Fakultät Prof. Axel Schulte sowie Korvettenkapitän Thomas Dietrich als Vertreter des militärischen Bereichs der Universität persönlich ihre Glückwünsche aus.

Wiedersehen mit „Professoren der ersten Stunde“

Die Präsidentin Prof. Niehuss drückte ihre Freude darüber aus, dass so viele Angehörige des Jahrgangs, die aufgrund ihrer Karrieren in den letzten 35 Jahren in alle Welt verstreut waren, für das Wiedersehen an ihren Studienort zurückgekehrt sind. Herzlich begrüßte sie auch die ehemaligen Professoren „der ersten Stunde der Universität“, die am Jahrgangstreffen teilnahmen, darunter Prof. Ernst Dickmanns, Forschungspionier im Bereich „autonomes Fahren“, Prof. Peter Zimmermann, Gründer des Instituts für Mechanik sowie auch den Exzellenten Emeritus der Universität Prof. Bernd Häusler, Beteiligter an vielen Forschungsmissionen der ESA. Nach der Begrüßung besuchten die Gäste aktuelle Labore der Fakultät und begaben sich auf einen „nostalgischen Campusspaziergang“ zu den Wohnheimen, die vor 40 Jahren ihr Zuhause waren.

Zwei der elf deutschen Raumfahrer studierten in Neubiberg

Die Angehörigen des Jahrgangs haben nach ihrem Studium innerhalb und außerhalb der Bundeswehr Karriere gemacht. Mitorganisator des Jahrgangstreffens war beispielsweise auch Klaus-Dietrich Flade, der als Forschungskosmonaut im Rahmen der MIR-92-Mission sieben Tage im All verbrachte. Damit war Klaus-Dietrich Flade war "der erste Absolvent" der Universität der Bundeswehr München, der an einer Weltraummission teilnahm. 1995 folgte mit Thomas Reiter ein zweiter Absolvent der Universität der Bundeswehr München: Reiter war als ESA-Astronaut 1995 auf der MIR sowie 2006 auf der ISS. Reiter hatte von 1979 bis 1982 ebenfalls Luft- und Raumfahrttechnik in Neubiberg studiert. Damit kommen zwei der insgesamt elf deutschen Raumfahrer aus den Reihen der Universität der Bundeswehr München.

Impressionen vom Jahrgangstreffen LRT 1976