Schutzimpfung
Schutzimpfungen:
Impfungen sollen den Menschen vor übertragbaren Erkrankungen schützen. Ist ein ausreichend großes Kollektiv geimpft so kann eine Erkrankung auch einen Ungeimpften nicht erreichen (Masern, Mumps, Röteln). Im Falle der Pocken führte dies sogar zur Ausrottung der Erkrankung. Einige Erkrankungen haben aber, aufgrund der nachlassenden Impfmoral der Bevölkerung wieder Einzug in Europa gehalten (Krupp) oder bedrohen uns im Auslandseinsatz (Kinderlähmung). Andere Krankheitserreger kommen überall in der Natur vor, so dass man sich selbst durch Isolation nicht vor ihnen schützen kann (Wundstarrkrampf).
Das Sanitätsamt der Bundeswehr hat daher in Zusammenarbeit mit der ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Institutes ein Basisimpfprogramm für alle aktiven Zeit- und Berufssoldaten entwickelt. Es umfasst im Einzelnen Impfungen gegen folgende Krankheitserreger oder deren Toxine:
- Tetanus (Wundstarrkrampf)
- Diphtherie (Krupp)
- Poliomyelitis (Kinderlähmung)
- Pertussis (Keuchhusten)
- Masern
- Mumps
- Röteln
- Hepatitis A und B (Gelbsucht)
Zusätzlich zu diesem Basisimpfprogramm können je nach Auslandsverwendungen noch weitere Impfungen nötig sein.
Eine Impftiterbestimmung vor oder nach Impfungen werden von der STIKO in aller Regel nicht empfohlen und somit von Ihrem Truppenarzt auch nicht durchgeführt.



