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Werner Treß

Dr. Werner Treß
externer Dozent, Zentralinstitut studium plus

Werner Treß (Jg. 1975) studierte Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin. Von 2003 bis 2005 arbeitete er als Autor und Redakteur bei der Film- und Fernsehproduktion „Zeitzeugen TV“, wo er u.a. Dokumentarfilme über das SED-Politbüro machte. Seit 2006 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam, und betreut dort u.a. das Forschungs- und Editionsprojekt „Bibliothek verbrannter Bücher“. Seit 2007 ist er Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam, seit 2010 auch an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine weiteren Forschungsthemen sind die europäische Universitätsgeschichte des 19. Jahrhunderts, sowie die Entwicklung des Rechtsextremismus in Deutschland nach 1945.

 

Zu den Bücherverbrennungen 1933 veröffentlichte Treß im Jahr 2003 das Buch „Wider den undeutschen Geist. Bücherverbrennung 1933“. 2008 erschien der gemeinsam mit Julius H. Schoeps herausgegebene Band „Orte der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933“, sowie 2009 bei der „Bundeszentrale für politische Bildung“ die Anthologie „Verbrannte Bücher 1933. Mit Feuer gegen die Freiheit des Geistes“.